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Renntag in Drensteinfurt

Jochen Holzschuh ist im siebten Himmel

Drensteinfurt

Es war ein perfekter Tag. Auch, weil einige Rennen nicht den erwarteten Ver- und Einlauf nahmen. Ein perfekter Tag war es aber auch für Jochen Holzschuh. Und das nicht nur, weil er sportlich ganz vorne landete.

Von Simon Beckmann

Erlebte einen perfekten Tag: Erst heiratet der Drensteinfurter Seriensieger Jochen Holzschuh (r.) auf der Bahn seine Partnerin Julia Knoch, dann gewinnt er den Fahrercup. Foto: Simon Beckmann

Perfektes Wetter, spannende Rennen, zahlreiche gut gelaunte Zuschauer und ein ausverkauftes Haus: Bessere Rahmenbedingungen hätten für den 110. Drensteinfurter Renntag im Erlfeld nicht herrschen können – und deswegen avancierte dieser schnell zu einer rundum gelungenen Veranstaltung mit vielen glücklichen Siegern.

Einer davon war Jeffrey Mieras mit „Dean Bros“, der im Hauptrennen, dem „Großen Preis der Sparkasse Münsterland Ost“, sich doch etwas überraschend den ersten Platz sicherte. Lange Zeit lag nämlich Konkurrent Jochen Holzschuh mit „Napster“ vorne. Doch auf der Mitte der Endgeraden ging dem Gespann die Puste aus, Mieras und „Dean Bros“ profitierten und kamen am Ende zwei Pferdelängen eher durch das Ziel. Den dritten Platz belegte Maurice Musga mit „Power Point“. Favorit Rob de Vlieger musste dagegen vorzeitig die Segel streichen. „Faday Scott“ kam mit den Gegebenheiten auf der Grasbahn nicht zurecht, machte frühzeitig Fehler und wurde am Ende disqualifiziert.

Rodegang Elkendorf nutzt Heimvorteil für Platz zwei

Beim siebten Rennen, dem „Preis der Westfälischen Nachrichten“, kam dann Lokalkolorit auf. Denn hier startete mit Rodegang Elkendorf der einzige Drensteinfurter am gestrigen Sonntag. Schon vor Beginn wusste er, dass es für ihn und „Coco Chanel“ keine leichte Aufgabe werden würde. Schließlich liegt die Stärke der siebenjährigen Stute normalerweise vor allem im Antritt beim Start. „Die konnten wir leider nicht ausspielen. Wir mussten in der zweiten Reihe loslegen“, bemerkte er. Hinzu seien noch leichte Schwierigkeiten beim Start gekommen. „Da haben wir gut 100 Meter verloren“, erklärte der 51-Jährige.

Danach gab das Gespann aber noch alles – und holte am Ende den vierten Platz. „Damit können wir zufrieden sein“, bilanzierte Elkendorf. „Hier in Drensteinfurt zu fahren, macht einfach unglaublich Spaß“, schob er freudestrahlend schnell noch hinterher.

Der Sieg in diesem Rennen ging übrigens an Krista Trimmer mit „Jonne Cavallo“. Dahinter platzierten sich Jörg Hafer mit „Esther“ und Jochen Holzschuh mit „Samantha Hall CJ“.

Ein wahrer Traumtag für Jochen Holzschuh

Apropos Jochen Holzschuh: Der Stewwerter Seriensieger machte seinen Traumtag – vor Beginn der Veranstaltung heiratete er auf der Grasbahn seine Partnerin Julia Knoch – perfekt und holte wie schon in den vergangenen Jahren mit 95 Punkten den ersten Platz beim Fahrercup.

Dabei gelangen ihm Erfolge beim „Preis der Stadt Drensteinfurt“, beim „Preis der Stadtwerke Ostmünsterland“ und beim „Preis der Kunstgießerei Anft und der Firma Kochstar“. Auf dem zweiten Rang landete Rob de Vlieger mit 48 Punkten. Dritter beim Fahrercup wurde Jefrrey Mieras mit 39 Punkten.

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