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Handball: 3. Liga

Klare Niederlage des HLZ Ahlener SG zum Jahreskehraus gegen Longericher SC

Ahlen

Im letzten Spiel des Jahres unterlagen die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG dem Longericher SC Köln mit 31:40 (12:15). Eine derbe Packung in eigener Halle, doch das war für Trainer Freddi Neuhaus zweitrangig. Er war sauer, stocksauer.

Von Harald Hübl

Kein Zugriff: (v.l.) Ferdi Hümmecke und Dominik Spannekrebs in der HLZ-Abwehr. Foto: Wegener

Im letzten Spiel des Jahres unterlagen die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG dem Longericher SC Köln mit 31:40 (12:15). Eine derbe Packung in eigener Halle, doch das war für Trainer Freddi Neuhaus zweitrangig. Er war sauer, stocksauer.

Nicht auf seine Spieler, nicht auf den Gegner, sondern auf die beiden Unparteiischen. „Wir haben die Deckung zum Ende hin geöffnet“, sagt er. „Klar gibt das für Longerich Räume, aber vier von den Toren, die sie da erzielen, sind ganz klar Schritte. Das geht gar nicht.“

Doch das war für ihn nicht der einzige Aufreger. „Einer der Knackpunkte des Spiels war die Zwei-Minuten-Strafe gegen Shawn Pauly im Angriff“, stellte Neuhaus fest. „Die war für den Drei-Tore-Rückstand zur Pause mitverantwortlich.“

Zu Beginn der Partie tat sich die HLZ-Sieben schwer. Der Innenblock funktionierte nicht so sicher wie gewohnt. Die Folge: Die Kölner setzten ihren beweglichen Kreisläufer gekonnt in Szene, der sich bis zur zwölften Minute mit vier Treffern in die Torschützenliste eintrug. Da lagen die Ahlener mit 5:8 hinten.

Der HLZ-Trainer stellte die Deckung um, mit Erfolg. In der 16. Minute war es Rechtsaußen Nico Horn, der den 8:8-Ausgleich erzielte. Da war die Neuhaus-Sieben wieder im Spiel. Anschließend ging sie sogar mit 11:9 (21.) in Führung, die jedoch keinen Bestand hatte. Zur Pause lagen die Gastgeber mit 12:15 zurück.

Nach dem Wiederanpfiff wuchs der Rückstand bis zur 37. Minute auf 13:22 an. Das war schon die Vorentscheidung. Zwar steckte die HLZ-Sieben nie auf, doch im Bemühen wieder heranzukommen, erhöhte die Mannschaft das Risiko und leistete sich damit zahlreiche Ballverluste. Beim 20:25 (44.), 22:27 (47.) und 24:29 (49.) verkürzten die Wersestädter auf fünf Tore. Doch näher kamen sie nicht an die abgezockten Longericher heran. Die waren in der 52. Minute sogar mit neun Toren enteilt. Da stand es 24:33. Neuhaus öffnete die Deckung, ließ mannorientiert spielen, doch davon ließ sich der Tabellenvierte nicht beeindrucken. Er spielte seinen Streifen herunter und feierte schon vor dem Abpfiff den 40:31-Kantersieg.

„Angesichts des Rückstands mussten wir etwas versuchen“, erklärte Neuhaus. „Da ist das Ergebnis dann nebensächlich.“ Der HLZ-Trainer hatte nach dem Abpfiff deutlichen Redebedarf. „Ich werde mit den Schiedsrichtern noch ein längeres Gespräch suchen.“

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