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Fußball: Regionalliga

Klare Worte und viel Zuversicht bei RW Ahlen

Ahlen

Die Ansage von Trainer Andreas Zimmermann war klar und deutlich: „Die Saison beginnt genau jetzt!“ Spätestens jetzt wusste jeder Spieler der Rot-Weißen beim Aufgalopp, dass die Pause Geschichte ist. Derweil ist der Kader noch nicht komplett, findet aber schon jetzt den Gefallen von Manager Joachim Krug. Was auch für ein Novum gilt.

Von Marc Kreisel

Erst einmal das Material prüfen: Enes Güney begutachtete in der Kabine die neuen Schuhe. Foto: Marc Kreisel

„Die neue Saison beginnt nicht irgendwann oder in ein paar Tagen, sondern sie beginnt genau jetzt!“ Das rief Rot-Weiß Ahlens Trainer Andreas Zimmermann seinen Spielern in der Ansprache beim Trainingsauftakt zu. „Wir möchten, dass unsere Mannschaft von Beginn an Gas gibt, damit wir direkt zum ersten Spiel voll da sind. Wir haben die letzten vier Spiele gewonnen und möchten da gerne weitermachen, wo wir aufgehört haben“, gibt Zimmermann die Marschroute klar vor.

Mithelfen sollen dabei die beiden Neuverpflichtungen – Defensivallrounder Patrik Twardzik (Germania Halberstadt) und Torhüter Martin Velichkov (Fortuna Köln). Ebenfalls neu im Kader sind die drei Eigengewächse Leonardo Marino, Noyan Bayaki und Tidiane Gueye (U19). Unklar sind die Personalien Gianluca Marzullo, der am Training teilgenommen hat, Yasin Altun, der beruflich in Tunesien weilt und Mohamed El-Bouazzati. „Man sieht ja den Charakter von Gianluca Marzullo, er ist heute zum Auftakt dabei. Ich denke, dass wir in den nächsten Tagen den Vertrag unterschreiben können. Bei Yasin Altun hoffen wir darauf, nach seiner Rückkehr ebenfalls Vollzug vermelden zu können.

Im Fall Mohamed El-Bouazzati haben wir ihm seinen Wunsch nach einer Freistellung nachgegeben. Er möchte sich eventuell verändern und spielt bei anderen Vereinen vor. Sollte das nicht klappen, erwarten wir ihn wieder hier in Ahlen“, gibt der sportliche Leiter Joachim Krug einen kleinen Einblick in die Planungen. Diese sehen auch vor, dass die Positionen des zweiten Torhüters und die Verpflichtung eines Mittelstürmers oberste Priorität haben. Allerdings gilt dies leider auch bei allen Teams in der Regionalliga. „Wir planen mit einer Kadergröße von 20 Feldspielern und drei Torhütern. Dazu kommen dann noch die Talente, die an den Regionalliga-Kader herangeführt werden.“

Willkommen bei Rot-Weiß: Trainer Andreas Zimmermann (hi., M.) begrüßt Martin Velichkov (hi., l.) und Patrick Twardzik sowie (v. v. l.) Noyan Bayaki und Leonardo Marino. Es fehlte Tidiane Gueye. Foto: Marc Kreisel

Fragezeichen hinter Leon Bening

Hinter dem jungen Ahlener Leon Bening steht noch ein dickes Fragezeichen, denn nach seinem Kreuzbandriss war er auf den Weg der Gesundung, muss aber nun eine weitere Untersuchung absolvieren, um sicher zu gehen, dass er wieder voll angreifen kann. Besser da steht Winterneuzugang Daniel Francis. Er weilt im Augenblick bei der Nationalmannschaft von Sierra Leone und versucht sich mit seinem Land für den Afrika-Cup zu qualifizieren. „Es ist für ihn eine gute Chance und die wollen wir ihm nicht kaputt machen“, so Krug.

Mit Blick auf den gesamten Kader kommt der sportliche Leiter ins Schwärmen: „Es ist seit langer Zeit wieder das erste Mal, dass wir bis auf Jan Holldack den Stamm halten konnten. Das ist außergewöhnlich für Ahlen. Sonst kamen immer andere Vereine mit einem dickeren Koffer und haben sie uns weggeschnappt. Dies haben wir verhindern können.“ Das Saisonziel formuliert der Verein derweil klar und erwartungsgemäß: Mit aller Macht den Abstieg verhindern.

Joachim Krug (Sportlicher Leiter)

„Nach der guten Rückrunde könnte man mehr erwarten, aber es wäre vermessen, die Klappe aufzureißen, denn auch die Konkurrenz hat aufgerüstet“, weiß Krug. Was auch Andreas Zimmermann ähnlich sieht: „Es wird wieder auf eine geschlossene Mannschaftsleistung ankommen. Dazu muss in jedem Spiel der Kreislauf Kondition-Motivation-Charakter-Fitness passen.“

Zimmermann wünscht sich Heimspiel zum Start

Zum Start wünscht sich „Zimbo‘ ein Heimspiel mit Fans: „Wir haben gegen Straelen gesehen, wie wichtig die Fans sind und wie geil es war, zusammen mit ihnen den Klassenerhalt zu feiern. Das hat einfach Spaß gemacht.“

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