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Reiten: Turnierleiter zieht Bilanz

Knapp 16 000 Zuschauer bei den Bundeschampionaten

Warendorf

An den fünf Tagen kamen insgesamt 15 877 Zuschauer zu den Bundeschampionaten in Warendorf. „Ich glaube, wir haben das gut hingekriegt, die Besucher auf der Anlage zu verteilen“, sagt Turnierleiter Markus Scharmann. Er weiß aber auch, was er mit seinem Team noch verbessern muss.

Von René Penno

Turnierleiter Markus Scharmann Foto: René Penno

Fünf Tage lange drehte sich in Warendorf alles um die Bundeschampionate. Nach 2020, als die Pferdeleistungsschau aufgeteilt wurde, um den Anforderungen der Corona-Pandemie gerecht zu werden, fand in diesem Jahr alles wieder wie gewohnt statt. Alle Disziplinen kompakt verteilt auf fünf Tage. Und mit Zuschauern, was wohl jedem, der bei den Bundeschampionaten irgendwie beschäftigt war, nur Recht war. Die Stimmung an den Dressur-Vierecken, am Springparcours und an den Geländestrecken war, wie man es aus Warendorf kennt.

4000 Besucher pro Tag durften aufs Gelände des DOKR. Insgesamt kamen an allen fünf Tagen 15 877 Zuschauer. Der Samstag und Sonntag war jeweils ausverkauft, am Freitag waren 3300 Gäste da. „Ich glaube, wir haben das gut hingekriegt, die Besucher auf der Anlage zu verteilen“, sagt Turnierleiter Markus Scharmann. Aus seiner Sicht habe das gut funktioniert. „Und grundsätzlich war das angenehmer für die Zuschauer“, so Scharmann weiter. Kein Gedränge im Ausstellerbereich, und die Einbahnstraßen-Regelung erfüllte ihren Zweck.

Die Besucher bekamen tollen Pferdesport geboten. Und wer aus der Region kam, hatte genug Grund, hier und da mal anzustoßen. Reiter und Züchter aus dem Kreisgebiet waren am Wochenende sehr erfolgreich (WN berichteten).

Dass aber nicht alles perfekt laufen kann, weiß auch Markus Scharmann. Über die Parkplatzsituation müsse man sich Gedanken machen, „und auch über die Netz- und WLAN-Abdeckung“, zählt der Turnierleiter altbekannte Probleme auf. „Wir haben unsere Hausaufgaben bekommen und wissen, was wir besser machen müssen.“

Trotzdem wollte sich der Turnier-Chef nicht beklagen. „Ich bin sehr zufrieden, wie alles gelaufen ist.“ Jetzt geht es für Markus Scharmann darum, die Bundeschampionate 2021 zu analysieren und an den Hausaufgaben zu arbeiten.

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