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Handball: Frauen-Verbandsliga

Landau-Wiedersehen mit der Ex (-Mannschaft)

Ahlen

Uwe Landau saß schon auf einigen Trainerbänken, führte bei einigen Team Regie. So auch beim VfL Sassenberg, der am Samstag in Ahlen gastiert. Aber ob er deshalb ein mulmiges Gefühl hat?

Von Jörg Topppmöller

Es geht wieder zur Sache: Die ASG-Damen mit Cynthia Fitzek (l.) bitten den Nachbarn aus Sassenberg zum Derby. Foto: Toppmöller

Die Winterpause ist vorbei – und die Verbandsliga-Handballerinnen der Ahlener SG starten gleich mit einem Derby gegen den VfL Sassenberg in das neue Jahr. Anwurf der Partie ist am Samstag um 17 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle II.

Dabei rückt der sportliche Aspekt aufgrund der hohen Inzidenzzahlen beinahe in den Hintergrund. „Man geht schon mit einem mulmigen Gefühl an das Ganze ran und damit geht es mir nicht alleine so. Doch es nützt nichts, man hat sich dafür entschieden, weiterzumachen“, sagt ASG-Trainer Uwe Landau.

ASG-Trainer Uwe Landau

Er rechnet jedenfalls mit einer Partie auf Augenhöhe. „Beide Mannschaften ähneln sich sehr. Wir hatten beide den gleichen Werdegang, beide Mannschaften sind fast gleich stark. Und auch die Platzierung ist ähnlich, weil uns nur ein Punkt trennt“, zeigt Landau, der in seiner Karriere auch schon bei den Gästen auf der Bank saß, die Parallelen der beiden Nachbarn auf.

Die Ahlener spielen in eigener Halle auf jeden Fall auf Sieg, ist Sassenberg doch direkt vor dem Team der ASG platziert. Der VfL belegt mit 8:14-Zählern Rang neun in der Tabelle, dahinter befindet sich das Landau-Team mit 7:13-Punkten, aber auch einer Partie weniger, auf Platz zehn.

Verbandsligist mit komplettem Team

Ahlens Trainer wird auf sein komplettes Team zurückgreifen können – sofern Corona dem Ganzen nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht.

Was die Gäste der ASG zugerne auf dem Feld machen möchten. Nach dem Gastspiel in Ahlen empfängt Sassenberg mit Hüllhorst den Tabellenletzten. Ziel sind für diesen Doppelpack natürlich im Optimalfall vier Punkte. „Wichtig ist, dass wir jetzt gut ins neue Jahr kommen“, sagt VfL-Trainer Maik Hahn vor den nächsten beiden vielleicht richtungsweisenden Spielen. Eine Aussage und Erwartung, die irgendwie auch für die Ahlenerinnen gelten könnte.

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