Handball: Herren-Verbandsliga

Lehrgeldkonto nicht länger anzapfen: Ahlener SG 2 gastiert bei TuS Hattingen 2

Ahlen

Noch keinen Zähler hat die ASG-Zweite in dieser Saison eingefahren. Beim TuS Hattingen 2 soll sich das ändern. Trainer Kay Sparenberg hat gleich mehrere Ansätze, wie das gelingen kann.

Cedric Gebhardt

Noch zu häufig auf verlorenem Posten: Yannick Wahlers und die übrigen ASG-Torhüter haben noch Steigerungsbedarf. Foto: Lars Gummich

Wäre die Ahlener SG 2 ein Rennwagen, man müsste sich fragen, ob er noch die Handbremse eingelegt hätte. Mit 0:6 Punkten ziert die Mannschaft von Kay Sparenberg das Tabellenende in der Verbandsliga. Ein Szenario, das Team und Trainer unbedingt vermeiden wollten.

„Aber jetzt ist es so, wie es ist“, nimmt es Sparenberg nüchtern zur Kenntnis. In den bisherigen Partien – dem 26:35 gegen Eintracht Hagen 2 , dem 22:26 gegen den ATV Dorstfeld und dem 26:31 gegen SuS Oberaden – habe seine Truppe Lehrgeld zahlen müssen. Aber und hier darf sich der Trainer glücklich schätzen – „Lehrgeld ist da – das Vertrauen in die Jungs aber auch“.

Reichlich Luft nach oben

Nur dass das Lehrgeldkonto alsbald nicht mehr angezapft werden soll. Daher lassen sich Sparenberg und seine Belegschaft nicht bange machen von der zugegebenermaßen noch ausbaufähigen Bilanz. Das gilt nicht in erster Linie, aber auch für die Leistungen der Torhüter. Ob Yannick Wahlers, Jonas Hüsken oder Raphael Wilmes – sie alle konnten ihren Vorderleuten noch nicht das Gefühl bedingungsloser Sicherheit vermitteln. Was andersherum ebenso gilt. Auch die Deckung ließ die Schnapper einige Male im Stich. Es ist also an der Zeit, am Sonntagnachmittag (17 Uhr) bei der Zweiten des TuS Hattingen eine Kurskorrektur vorzunehmen.

Notwendig ist dazu aus Sicht des Übungsleiters, den Gegner seiner Stärke, der Geschwindigkeit, zu berauben. „Wichtig ist, sich nicht überrennen zu lassen. Hattingen macht viele Tore über die schnelle Mitte und erste und zweite Welle. Wir müssen also die Beine in die Hand nehmen und ordentlich nach hinten arbeiten“, sagt Kay Sparenberg.

Und um im eingangs gewählten Bild zu bleiben, sagt der Coach: „Der Motor ist angeschmissen. Jetzt müssen wir Fahrt aufnehmen.“

Startseite