1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Lokalmatadoren spielen am ersten Tag keine Rolle

  8. >

Reiten: Bundeschampionate

Lokalmatadoren spielen am ersten Tag keine Rolle

Warendorf

Der Auftakt ist erfolgt. Und die ersten Leistungen wecken das Interesse für das Wochenende. Das verdeutlicht die Kartennachfrage. Derweil verlief der erste Tag nicht nach dem Geschmack der heimischen Reiterinnen und Reiter.

Von René Penno

Foto: Penno

Die Bundeschampionate 2021 laufen. Wieder mit Besuchern, und mit Ausstellern. Der erste Eindruck? Alles wirkt wie vor Corona – auf den ersten Blick. Ein wenig wurde an den Aufbauten und Tribünen geändert, und der Publikumsverkehr wird über ein Einbahnstraßensystem geregelt. Es funktioniert.

Auch sportlich wurde schon am ersten Tag einiges geboten. Auf dem Reitpferdeplatz trumpfte in der Prüfung der vierjährigen Stuten und Wallache Feine Bella mit Wibke Hartmann-Stommel (RFV Handorf-Sudmühle) im Sattel auf. Mit der Wertnote 9.5 führte sie die Ergebnisliste an und geht am Samstag als erste Anwärterin auf die Championatsschärpe ins Finale. Durchweg hohe Noten gab es für das Paar, so eine 9.5 für den Schritt und die Ausbildung, für den Galopp gab es gar die Höchstnote 10.

Lokalmatadoren sind im Finale nicht dabei

Damit verwies die Siegerin des diesjährigen Westfälischen Reitpferde-Championats den Sieger der Dreijährigen des letzten Jahres auf Rang zwei: Vor einem Jahr dominierten Rock Festival und Joline Durand (RV Recke) der dreijährigen Stuten und Wallache, in der ersten Prüfung dieses Jahres gab es die Note 9.0.

Acht Paare qualifizierten sich für das Finale am Samstag (11 Uhr). Die heimischen Vertreter werden nicht dabei sein: Ringo Star und Bianca Nowag (Ostbevern) reihten sich auf Rang zehn ein (WN 8.1); Annika Struß (Milte-Sassenberg) brachte die beiden Pferde aus der Zucht Stephan Borgmanns, A New Love (8.0) und Amore Mio (7.2), auf die Ränge 13 und 25.

Der erste Sieger im Springparcours heißt Frederic Tillmann (RC Gut Neuhaus Grevenbroich). Mit Comanche legte er bei den siebenjährigen Springpferden mit 60,52 Sekunden die beste Zeit vor und gewann damit die erste Finalqualifikation. Zweiter wurde Richard Vogel (RV Mannheim) im Sattel von Cepano Baloubet (63 Sekunden) und Stephanie Böhe (RV Luhmühlen) mit DSP Lyjin (68,85).

Turnierleiter Markus Scharmann

Übrigens: Es gibt nur noch wenige Tickets. Wer die Bundeschampionate live miterleben möchte, sollte sich beeilen, da das Kartenkontingent auf 4000 Besucher pro Tag begrenzt. Die Tickets gibt es nur online (pferd-aktuell.de). „Vor allem der Samstag ist so gut wie ausverkauft“, sagt Turnierleiter Markus Scharmann mit Blick nach vorne. Aber auch für Freitag und Sonntag gibt es eine große Nachfrage. „Ich bin sehr froh, dass wir wieder Bundeschampionate mit Besuchern haben.“ Wer auf das Veranstaltungsgelände will braucht ein Ticket. Und jeder muss eines der drei „G“ – geimpft, genesen, getestet – erfüllen. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Die Besucher erwarten neben großartigen Pferden und Ponys, toller Sport, zahlreiche Aussteller und die Gelegenheit, bei einem Getränk oder Essen zu fachsimpeln.

Alle Ergebnisse und wei-tere Informationen sind auf der Internetseite zu finden.

Startseite