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Trabrennen: Renntag in Drensteinfurt

Niederländisches Übergewicht im Erlfeld

Drensteinfurt

Selbst an den Austausch der Satteldecken als Service für die Zuschauer wurde gedacht. Für den Renntag in Drensteinfurt ist alles präpariert. Zehn Rennen warten auf den Start - und viele Gäste aus den Niederlanden auf den Erfolg.

Von Uwe Niemeyer

Rasante Fahrt: Die versprechen Fahrer und Pferde am Sonntag beim Renntag in Drensteinfurt. Im Mittelpunkt steht das mit 5000 Euro dotierte Hauptrennen. Foto: Schaper

Seit Wochen werden die Bahnen rund um das Spielfeld gewalzt, geschnitten – und erneut gewalzt. Nicht einfach so. Und tatsächlich, am Sonntag geht es im Erlfeld rund. Beim Renntag des RV Drensteinfurt im wahrsten Sinne des Wortes. Zehn Rennen stehen ab 14 Uhr (Einlass 11 Uhr) an. Im Trabfahren (mit Sulky) oder im Trabreiten (unter dem Sattel). Dazu haben 20 Fahrer gemeldet, die für 91 Starter sorgen. Denn ein Pferd darf in zwei Rennen an den Start gehen. Allerdings nach eineinhalbstündiger Verschnaufpause.

Im Mittelpunkt steht gewiss das dritte Rennen – das Hauptrennen um 15 Uhr. Beim Großen Preis der Sparkasse Münsterland Ost winken 5000 Euro für die ersten sechs Platzierten. Allein die Hälfte wartet auf den Sieger. Als großer Favorit gilt der Niederländer Tom Kooyman mit Fugged about it. Erst im März stellte das Pferd auf der Trabrennbahn in Dinslaken einen neuen Bahnrekord auf. Ohnehin steuern einige Fahrer aus dem Nachbarland das Event in Stewwert an. „Die Rennen sind höher dotiert“, verrät Detlef Orth den Grund. Der Duisburger ist seit 2011 sportlicher Leiter des Renntages, fungierte zuvor sechs Jahre als Moderator. Nebeneffekt für eine ähnliche Veranstaltung drei Tage später in Holland: Absage mangels Fahrer.

Dinslaken war auch am Donnerstag das Ziel von Orth. Er borgte sich Satteldecken aus, auf denen die Startnummern zu sehen sind. Die in Drensteinfurt haben gelitten.

3000 Zuschauer sind Sonntag erlaubt

Zugelassen sind am Sonntag 3000 Zuschauer. Unter Beachtung der Drei-G-Regeln. Zudem wartet im Eingangsbereich eine Teststation. Von den sieben Euro Eintritt ist einer für ein Los der Tombola gedacht, deren Erlös an die Opfer der Flutkatastrophe geht. 2500 Lose, so Orth, wurden bereits verkauft.

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