1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. „Noch zu viele Altlasten vorhanden“: Ahlener SG 2 unterliegt Eintracht Hagen 2

  8. >

Handball: Herren-Verbandsliga

„Noch zu viele Altlasten vorhanden“: Ahlener SG 2 unterliegt Eintracht Hagen 2

Ahlen

Der Start in die Saison ist in die Hose gegangen. Die Ahlener SG 2 war gegen Eintracht Hagen 2 nahezu chancenlos. Trainer Kay Sparenberg konnte aber immerhin Erkenntnisse sammeln, wo es noch hakt.

Cedric Gebhardt

Marvin Michalczik (links) und die ASG-Zweite waren gegen Hagens Reserve in Hälfte zwei chancenlos. Foto: Lars Gummich

Eintracht Hagens Zweite zum Auftakt war dann doch eine (deutliche) Nummer zu groß für die Ahlener SG 2. Die Mannschaft des neuen Trainers Kay Sparenberg ging mit 26:35 (15:18) baden.

„Dieser Gegner war kein Maßstab für uns. Was Hagen gezeigt hat, war schon beeindruckend. Trotzdem ist die Niederlage für meinen Geschmack zu hoch ausgefallen“, urteilte Sparenberg. Denn zumindest in der ersten Hälfte hielt seine Sieben gut mit. Zwar leistete sie sich im Abschluss einige Fehler. Doch zur Pause hieß es lediglich 15:18 aus Ahlener Sicht. Doch vier Minuten reichten aus, um sie auf die Verliererstraße zu bringen. So machten die Gäste aus einem 25:20 (43.) ein 28:21 (47.).

A-Jugendliche als Lichtblick

Dabei sagte Trainer Sparenberg die nun offensivere 5:1-Deckungsvariante mit dem A-Jugendlichen Fiete Austermann als vorgezogenem Abfangjäger durchaus zu. „Aber vorne haben wir keinen Schwung mehr gekriegt. Wir haben noch zu sehr aufs Kreisläuferspiel gesetzt und es mit Kreuzungen über die Mitte versucht statt gemeinschaftlich zu versuchen, mehr über die Außen zu kommen“, so Sparenberg. Seine Mannschaft habe das neue Spielkonzept noch nicht verinnerlicht. „Es sind noch zu viele Altlasten vorhanden. Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen“, sagte der ASG-Coach.

So gelang es den Gastgebern immer seltener, die zweite Welle der Eintracht zu unterbinden. „Hagen war schlichtweg zu stark, zu routiniert und hat uns überlaufen. Wir haben uns vorne zu sehr verausgabt“, berichtete Kay Sparenberg. Am Ende musste sich die ASG mit 26:35 beugen. Positiv fand Sparenberg nicht nur den Auftritt von Fiete Austermann, sondern auch den vierminütigen Kurzeinsatz von Noah Schröder, der in dieser kurzen Zeit zwei Anspiele an den Mitspieler brachte, die zu Toren führten.

Startseite