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Fußball: Beyer-Cup

Packende Turnierwoche mit vielen Highlights

Ahlen

Es war eine kurzweilige Woche, eine mit sehenswertem Fußball zudem. Kein Wunder also, dass es für die siebte Auflage des Beyer-Cups nur lobende Worte gab. Und natürlich auch eine Überraschung.

-sel-

Da lacht das Organisatoren-Herz: Marco Beyer überreicht der Ahlenerin Naomi Saadouni den Pokal für die beste Torschützin im Turnier der U- 17-Juniorinnen Foto: Kreisel

Mit dem letzten Abpfiff beim Turnier der Kreisauswahlteams der U 15-Juniorinnen ist der siebte Beyer-Girls-Cup zu Ende gegangen.Und was waren das für tolle Turniertage? Jeden Tag viele Zuschauer in der Halle. Jeden Tag Spannung, Spaß, Drama und jubelnde Spielerinnen. „Das war beeindruckend, was in diesem Jahr hier abgegangen ist. Der Beyer-Cup wurde erneut sehr gut angenommen. Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen und Danksagungen der teilnehmenden Vereine erhalten. Das macht mich schon ein wenig stolz“, sagte Hauptorganisator Marco Beyer im Anschluss an die prall gefüllte Turnierwoche.

Am Donnerstag gab es aus Ahlener Sicht eine kleine Überraschung, denn beim Turnier der U-15-Mannschaften zog Rot-Weiß Ahlen ins Halbfinale ein, scheiterte dort aber mit 0:3 an der Warendorfer SU. Den Titel sicherte sich der SC Westfalia Kinderhaus ebenfalls mit einem 3:0 gegen die WSU.

Packendes Finale bei den U-13-Mädchen

Spannend verlief auch das Turnier der U-13-Mädels. Auch hier war es Kinderhaus, das sich den großen Wanderpokal sicherte und nach Münster entführte. Allerdings ging es im Finale gegen die SV Rhenania Bottrop hauchdünn zu: Nachdem viele Zuschauern beim Stand von 2:2 bereits mit einem Neunmeterschießen gerechnet haben, schlugen die Grün-Weißen 17 Sekunden vor dem Ende abermals zu und siegte doch noch mit 3:2. „Ich habe ja schon viele Endspiele hier beim Beyer-Cup erlebt, aber dieses war denkwürdig und an Spannung bis zum Schluss fast nicht zu überbieten. Leider muss am Ende eine Mannschaft siegen, aber für mich haben heute beide Teams gewonnen“, war Hallensprecher Mario Wittkowsky sogar bei der Siegerehrung noch „aus dem Häuschen“.

Westfalia Kinderhaus prägt das Geschehen

Der Samstag stand daraufhin ganz im Zeichen der jüngsten Mädels. Auch im Modus „Jeder gegen Jeden“ war es erneut der SC Westfalia Kinderhaus, der den Pokal mit nach Hause nahm. „Das darf doch wohl nicht wahr sein“ flachste Marco Beyer bei der Siegerehrung mit dem Trainerteam der Grün-Weißen. Da ahnte er noch nicht, dass auch bei der U9 der Sieger Westfalia Kinderhaus heißen würde. Im Finale hatte die WSU das Nachsehen.

Fast, aber nur fast, wäre es den Spielerinnen von Kinderhaus auch beim U-17-Turnier des Beyer-Cups gelungen, auch diesen Pokal mitzunehmen. Doch in dieser Altersklass hatte der SV Rhenania Bottrop etwas dagegen und besiegte den SC Westfalia mit 2:1.

Nach sechs spektakulären Tagen zog Marco Beyer eine positive Bilanz. „Die Tribünen waren jeden Tag voll. Alles wurde gut angenommen. Und das wichtigste war, dass alle ehrenamtlichen Helfer immer und jederzeit zur Stelle waren. Da kann man gar nicht jedem genug für danken!“

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