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Handball: DHB-Pokal

Pokalfieber beim ASV Hamm-Westfalen

Hamm

Die Temperatur steigt. Und das hat nichts mit dem Krankenstand beim ASV Hamm-Westfalen zu tun. Vielmehr macht sich vor dem heutigen Spiel der zweiten Runde im DHB-Wettbewerb das Pokalfieber breit. Schließlich winkt gegen den Ligakonkurrenten TV Großwallstadt der Einzug in Runde drei. Und eins ist vor dem Anwurf schon sicher. Im Gegensatz zu den beiden letzten Duellen wird es dieses Mal einen Sieger geben

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Wollen sich die Chance nicht entgehen lassen und in Runde drei des DHB-Pokals einziehen: Jo Gerrit Genzt und der ASV Hamm-Westfalen. Foto:

Bereits das dritte Heimspiel in Folge bestreiten die Handballer des ASV Hamm-Westfalen am Mittwochabend um 19.15 Uhr. Zu Gast ist dann im Rahmen der zweiten Pokalrunde der siebenfache Deutsche Meister und Ligakonkurrent TV Großwallstadt, der mit vier Niederlagen allerdings nicht gut in die Saison gestartet ist und aktuell am Ende der Tabelle rangiert. Der ASV dagegen brillierte am Samstag gegen Favorit HSG Nordhorn-Lingen beim unerwartet souveränen 35:30-Heimsieg.

Auch wenn Großwallstadt bereits vier Pokalsiege in seiner Statistik stehen hat – beim Duell am Mittwoch stehen für TV-Trainer Ralf Bader also ganz andere Dinge im Vordergrund. Er sehe es als Chance, „sich in einem Spiel, in dem es nicht um Ligapunkte geht, frei zu spielen und ein bisschen Lockerheit und Leichtigkeit zu gewinnen“, so der Gästetrainer. Gerne erinnert man sich da an die Resultate der Vorsaison, als sich die Teams zweimal die Punkte teilten.

Pokal verbietet ein erneutes Remis

Dies wird im Pokal logischerweise nicht möglich sein. Ohnehin dürften die Hausherren alles daransetzen, die große Chance auf den Drittrundeneinzug in eigener Halle zu nutzen und damit ein mögliches Pokalspiel gegen einen Hochkaräter des deutschen Handballs zugelost zu bekommen. „Wir sind gut beraten, wie in der Liga einfach von Spiel zu Spiel zu schauen. Und man darf sich keinesfalls vom Platz täuschen lassen. Das war auch ein schwieriges Auftaktprogramm für Großwallstadt“, warnte ASV-Trainer Michael Lerscht vor der Partie.

Saisonverlauf beim TV Großwallstadt täuscht

Und das völlig zu Recht: Zum einen waren die Gegner des TVG mit Coburg, Dresden, Ludwigshafen und Gummersbach alles hochgehandelte Zweitligavertreter, zum anderen stehen mit Savvas Savvas, Tom Jansen, Mario Stark und Dino Corak gleich einige torgefährliche Akteure in Diensten des Traditionsclubs. Hinzu kommt ein starker Torwart Jan Steffen Redwitz.

Lerscht im ständigen Kontakt mit den Ärzten

Nicht gerade leichter dürfte die Aufgabe für den ASV durch die eigene personelle Situation werden. Gleich mehrere Spieler hatten in den zurückliegenden Tagen mit den Auswirkungen eines Infektes zu kämpfen. Schon am Samstag fehlten mehrere Spieler, zumindest die könnten im Pokal wieder dabei sein. „Das bleibt natürlich abzuwarten“, so Lerscht, der aktuell einen kurzen Draht zur medizinischen Abteilung pflegt.

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