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Fußball: Regionalliga West

Ahlen geht schwere Aufgabe ohne Coach Zimmermann an

Ahlen

Ohne Trainer Andreas Zimmermann tritt RW Ahlen am Samstag die Reise zum FC Wegberg-Beeck an. Co-Trainer Christopher Nilius und das Team sind gewarnt.

Von Uwe Gehrmann

So hätte man es gern: Der Gegner am Boden, RW Ahlen und Andreas Ivan obenauf. In Wegberg-Beeck sind die Rotweißen zwar Favorit, aber es wartet ein ekeliger Abstiegskampf. Foto: H. Wegener

Ganz leicht, sich vorzustellen, was da Schmerzhaftes im Waldstadion Beeck auf RW Ahlen wartet. Beißen, Kratzen, Kneifen, Schubsen, Grätschen und Stoßen und Rempeln.

Nicht, dass der FC Wegberg-Beeck besonders bösartig wäre, nein, gar nicht. Aber im Abstiegskampf vergisst man schon mal seine guten Manieren, und das tut weh. Vor allem dem Gegner.

Nicht aber Andreas Zimmermann: Den Trainer hat das Coronavirus nun doch erwischt, und er muss die blauen Flecken zähneknirschend den anderen überlassen. „Die Analyse haben wir noch zusammen gemacht“, sagt Co-Trainer Christopher Nilius. „Dann telefonieren wir halt öfter. Wir reden ja sowieso mehr mit uns als mit unseren Frauen.“

"Beeck wird brutal präsent sein"

Ob „Zimbo“ im Homeoffice oder ein Nilius in Alleinverantwortung, es ändert nichts – alle wissen, dass die Gastgeber ums sportliche Überleben kämpfen. Verlieren sie Samstag (14 Uhr), dann dürfte der Abstieg spätestens im Auswärtsspiel bei RW Essen perfekt sein. Da kann man auch mal biestig sein.

„Die werden körperlich brutal präsent sein“, weiß Nilius, dass man dahin geht, wo es wehtut und hofft, dass Ahlen so was ansatzweise auch hinkriegt. Denn den Rotweißen geht’s als Tabellenführer der Abstiegskandidaten zwar noch gut, aber der Vorsprung ist immer noch schnell verspielt.

RWA muss auf Twardzik und Dahl verzichten

Nun wirkt die Offensive des Gegners mit putzigen 27 Törchen nicht gerade erschreckend, aber: „Die haben ihre Qualitäten auf den Flügeln und kommen über ihre Geschlossenheit“, hat sich Nilius notiert. Ihm fehlen zwar heute die gelbgesperrten Twardzik und Dal, aber da sich alle anderen zum Dienst gemeldet haben, ist das zu verkraften.

Muss auch: „Wir wollen das mal nicht ein Sechs-Punkte-Spiel nennen“, sagt der „Co“, „aber früh für klare Verhältnisse sorgen, das täte schon gut.“ Keiner braucht nämlich am Mittwoch darauf noch ein Ahlener Abstiegsduell gegen Aachen mit Beißen, Kratzen, Kneifen, Schubsen, Grätschen und Stoßen und Rempeln. Das sind Schmerzen, auf die man gut verzichten kann.

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