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Sascha Bertow wird Interimstrainer beim TV Emsdetten

Ahlen

Mit der Mission Klassenerhalt kennt er sich. Und genau das ist auch Sascha Bertows neue Aufgabe. Der 44-jährige bisherige Coach der Ahlener SG soll den TV Emsdetten vor dem Abstieg bewahren. Beim Zweitligisten trifft er auf zwei gute Bekannte.

Cedric Gebhardt

Sascha Bertow Foto: Rene Penno

Ursprünglich stand Sascha Bertow noch bis 30. Juni bei der Ahlener SG unter Vertrag. Nun haben sich beide Seiten offenbar auf eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses geeinigt. Denn Bertow übernimmt ab sofort bis zum Saisonende den Zweitligisten TV Emsdetten.

Dort beerbt er Peter Portengen, der nach internen Differenzen am Donnerstag entlassen wurde. Nun soll der 44-jährige Bertow den auf dem vorletzten Platz liegenden Club vor dem Abstieg bewahren. Mit der Mission Klassenerhalt hat er Erfahrungen, schließlich verankerte er auch die ASG nach ihrem Aufstieg in Liga drei.

Von Null auf Hundert

Nach monatelanger Corona-Zwangspause wird es für Bertow somit im Saisonfinale noch mal richtig trubelig.

„Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich so noch mal einsteige und in diese Situation komme. Ich freue mich auf die Aufgabe, auf die ich richtig Bock habe. Und ich sehe auch gute Chancen, mit den Jungs in der Liga bleiben zu können“, sagt Bertow. Er ist in Emsdetten kein Unbekannter, war bereits von 2009 bis 2011 als Spieler des Zweitligisten im Einsatz. Beim TVE trifft er mit Geschäftsleiter Florian Ostendorf – unter Bertow Torwart bei der ASG – und dem Sportlichen Leiter André Kropp – ehemals Teamkollege Bertows – auf Vertraute. „Wir erhoffen uns durch diese Lösung bis zum Saisonende, der Mannschaft noch mal einen Impuls geben zu können. Gemeinsam wollen wir es anpacken und das Ruder doch noch rumreißen“, so Kropp.

Auch für Bertow ist die Mission ein Heimspiel. „Ich kenne das Umfeld und es wäre echt traurig, wenn dieser Verein absteigen würde. Man kann in den wenigen Wochen keine Wunderdinge erwarten. Wichtig ist, dass wir unser Herz in die Hand nehmen und dahin gehen, wo es weh tut“, unterstreicht der neue TVE-Trainer.

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