Reiten: Cross Country Days

Schwedin dominiert die ersten Prüfungen beim RV Ostbevern

Ostbevern

Die Schwedin Sara Algotsson-Ostholt vom RV Warendorf drückte dem ersten Tag der Cross Country Days in Ostbevern ihren Stempel auf. Nur ihrem Schwager musste sie einmal den Vortritt lassen. Das Vielseitigkeitsturnier des RVO fällt in diesem Jahr deutlich kleiner aus.

Immer vorne dabei: Sara Algotsson-Ostholt (RV Warendorf) gewann mit Dinathia die Geländepferdeprüfung der Klasse A**. Auf L-Niveau belegte das Paar den zweiten Platz. Foto: René Penno

Sara Algotsson-Ostholt hat dem ersten Tag der Cross Country Days (CCD) ihren Stempel aufgedrückt. Die für den RV Warendorf startende Schwedin, die seit mehr als einem Jahrzehnt in Deutschland lebt, gewann am Freitag zum Auftakt des internationalen Vielseitigkeitsturniers des RV Ostbevern eine der beiden Prüfungen. In der anderen belegte die 46-Jährige die Plätze zwei und drei.

Zunächst siegte Algotsson-Ostholt in einer Geländepferdeprüfung der Klasse A** mit der fünfjährigen Hannoveraner-Stute Dinathia und der hohen Wertnote 9,2 vor Sina Brügger (RV St. Hubertus Ascheberg) und Golden Girl’s Nelly (9,0) sowie Anna Lena Schaaf, die in Warendorf reitet, mit Federweiße S (8,8). Algotsson-Ostholt erreichte mit Cracks Chica VO (8,7) noch den geteilten vierten Platz.

Alles im Blick: Andreas Ostholt (RV Vornholz) mit Ivan. Foto: René Penno

In der Geländepferdeprüfung auf L-Niveau landete die Schwedin mit Dinathia auf Rang zwei (9,0) und mit Cracks Chica VO auf Platz drei (8,6). Diesmal musste sie ihrem Schwager Andreas Ostholt (RV Vornholz) den Vortritt lassen. Dessen Auftritt mit Ivan wurde mit der Wertnote 9,2 belohnt.

Die Prüfungen galten als Qualifikation für die Bundeschampionate. Dafür ist eine Wertnote von 8,0 oder besser notwendig (acht Paare schafften das in der L-Prüfung und 15 in der A-Prüfung) sowie zusätzlich eine Platzierung in einer Vielseitigkeitsprüfung.

Hugo Bäumer

So weit zum Sportlichen. Das Gelände am Hof Thygs hatten die Verantwortlichen des RV Ostbevern wieder mit viel Liebe zum Detail hergerichtet. Das Turnier fällt in diesem Jahr nur deutlich kleiner aus, weil lediglich Profi- und Kaderreiter zugelassen sind, aber keine Amateure. „Wir sind schon froh, dass wir zumindest etwas machen können“, sagte Hugo Bäumer aus dem Orgateam am Freitagnachmittag. Getränke- und Imbisswagen sind genehmigt, aber nicht das sonst obligatorische Festzelt.

Am heutigen Samstag werden auf der RVO-Reitanlage in Überwasser die Dressur- und Springprüfungen ausgetragen. Am Sonntag folgen ab 9 Uhr (Vielseitigkeit Klasse A**) und ab 13 Uhr (internationale Prüfungen) die Geländeritte am Hof Thygs. Zuschauer sind erlaubt.

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