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Fußball: ASK führt die Kreisliga A souverän an / Vorhelm und ASG im Abstiegskampf

Stotterstarts und pure Dominanz

Kreis Warendorf

Die einen führen die Kreisliga A souverän an. Die anderen stecken dagegen mitten im Abstiegskampf. Die Hinrundenbilanz gibt einen Überblick über das bisherige Abschneiden von ASK Ahlen, Westfalia Vorhelm und Co.

Von Henning Hoheisel

Marvin Boschi (vorne) Foto: Wegener

Die Kreisliga A hat es geschafft und sich in die Winterpause gerettet. Während die Konstellation an der Spitze nicht sonderlich überraschend daherkommt, finden sich im Keller der Tabelle einige wieder, die das so nicht einkalkuliert haben. Eine Hinrunden-Bilanz.

Vier Punkte Vorsprung

ASK Ahlen: Anders als in der später abgebrochenen Vorsaison wurde der Titelkandidat seinen Ansprüchen bislang absolut gerecht. Mit vier Punkten Vorsprung geht es in die Winterpause, damit dürfte der neue Spielertrainer Philipp Plöger absolut zufrieden sein. Die beiden Niederlagen gegen Oelde und Roland waren Ausrutscher, nach denen jeweils Siege folgten. Ein Meilenstein auf dem Weg zur Herbstmeisterschaft war das 3:2 bei Verfolger Wadersloh.

Alte Stärke und wenig Wackler

Vorwärts Ahlen: Trainerfuchs Eddy Chart ist es gelungen, das Team vom Lindensportplatz zu alter Stärke zu führen. Platz drei ist Lohn für eine konstant gute Hinserie mit wenigen Wacklern. Einzig die happige 1:4-Pleite im Stadtderby bei der ASG am vorletzten Spieltag vor der Pause trübt diese Bilanz ein wenig.

Enttäuschende Fortunen

Fortuna Walstedde: Eine der Enttäuschungen im bisherigen Saisonverlauf. Vor der Saison hatte Michael Tenbrink die Top-Fünf ins Visier genommen, doch der ist mittlerweile längst nicht mehr Trainer. Und auch Nachfolger Oliver Koch hat bereits seinen Abschied angekündigt – und ebenfalls die Einstellung der Mannschaft kritisiert.

Sieben Spiele sieglos

Westfalia Vorhelm: Es fing so gut an mit dem neuen Trainer Manuel Wiesrecker. Ein 4:2 zum Start gegen die ASG, dann der Derby-Sieg gegen den SuS Enniger – doch anschließend lief bei den Kickern aus dem Wibbeltdorf kaum noch etwas zusammen. Seit sieben Spielen ist Vorhelm mittlerweile sieglos, der TuS Westfalia steckt im Abstiegskampf.

Abstiegskandidat statt Überraschungsteam

Ahlener SG: Aus dem Überraschungsteam der Vorsaison ist ein Abstiegskandidat geworden. Immerhin: Unter dem neuen Trainer David Wendel zeigte die Form- und Ergebniskurve zuletzt eindeutig nach oben.

Abstieg droht

SuS Enniger: Nur vier Punkte aus 13 Spielen – es droht der Absturz in die Kreisliga B. „Wir sind schlecht gestartet und dann ging die Verletzungsseuche los“, sagt Trainer Peter Rosendahl. Doch in der Not bündelt der SuS die Kräfte: Dennis Rinke soll zur Rückserie sein Comeback geben und für mehr Torgefahr sorgen. Dazu sollen Spieler aus der Reserve hochgeholt werden, mit Eike Lindemann (Sendenhorst) steht dazu ein Neuzugang fest.

Ein Spiel bis zur Saisonwertung fehlt

Ein Spiel fehlt der A-Liga noch, um auf die Hälfte aller Paarungen zu kommen, die bei einem Abbruch der Saison für eine Wertung reichen würde. Grund: Die Partie zwischen Lette und Vorhelm vom zwölften Spieltag wird am Sonntag (14.30 Uhr) nachgeholt, nachdem der TuS Westfalia gegen die Wertung des Letter 5:2-Siegs am 14. November Einspruch eingelegt und damit Erfolg hatte. Beim Stand von 1:0 für Vorhelm hatte der Schiedsrichter nach einem Foul vor einer Ecke auf Elfmeter für Lette entschieden. Da das Spiel zum Zeitpunkt des Vergehens aber noch gar nicht wieder angepfiffen war, hätte es nicht zu einem Strafstoß kommen dürfen. Nach langem Abwägen kam das Sportgericht des Fußballkreises um den Vorsitzenden Klaus Schwenner zu dem Entschluss: Die Entscheidung des Schiedsrichters, der seinen Fehler übrigens eingeräumt hat, habe die Spielwertung mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst. Lette wollte gestern Abend noch einmal darüber beraten, ob gegen die Neuansetzung Einspruch eingelegt wird.

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