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Fußball: Turnierbilanz

SV Drensteinfurt spielt 2000 Euro für Flutopfer ein

Drensteinfurt

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Und dazu gehört auch, Bilanz zu ziehen. Was die Verantwortlichen beim SV Drensteinfurt nach der Premiere auch taten. Dabei hatten sie auch eine gute Nachricht, die nicht direkt etwas mit dem Fußball zu tun hat.

Zufrieden mit der Spende: Thomas Volkmar (v.l., Bouleabteilung) sowie von den SVD-Fußballern Ralf Popil (Geschäftsführer), Detlef Neve (Kassierer) und Uwe Heinsch (Sportlicher Leiter Fußball). Foto: Beckmann

Das war’s: Die erste Auflage des „Schlering-SVD-Cups“ ist vorbei und hat mit dem gastgebenden Bezirksligisten den ersten Gewinner gefunden. Hinter den sechs teilnehmenden Teams liegt eine kräftezehrende Woche mit zahlreichen Derbys und spannenden Begegnungen. Uwe Heinsch als Sportlicher Leiter zieht danach ein positives Fazit vom Turnier im Erlfeld. „Die Begegnungen liefen alle sehr fair ab und alle Teams waren gut zufrieden“, erklärte er.

Besonders freute er sich natürlich über den Heimsieg des SV Drensteinfurt, der sich – wie berichtet – im Elfmeterschießen gegen die SG Sendenhorst den Pott gesichert hatte. „Vielen Dank an die engagierten Helfer, die uns hier über die gesamte Woche unterstützt haben. Ohne sie wäre das nicht möglich gewesen“, schob er hinterher.

Großes Lob für den SV Rinkerode

„Großes Kino“ sei auch die Bereitschaft des SV Rinkerode gewesen, nach der Absage des TuS Ascheberg (wir berichteten) und des Verzichts von Fortuna Walstedde als eigentlich ausgeschiedener Gruppendritter einzuspringen und so weitere Partien zu ermöglichen. Zudem – das verriet der Sportliche Leiter – würden schon jetzt Überlegungen im Raum stehen, das Turnier langfristig zu etablieren.

Bouleabteilung und Fußballer im Doppelpass

Neben dem Fußball ist noch etwas für die gute Sache herumgekommen. Denn der SVD hat bewusst auf Eintrittsgelder verzichtet und stattdessen um Spenden für die Flutopfer gebeten. Am Ende konnte so eine Spende in Höhe von 2000 Euro für die Aktion Lichtblicke gesammelt werden. „500 Euro davon kommen aus der Bouleabteilung, die einen Teil ihres Preisgelds vom Wettbewerb ‚Nordrhein-Westfalen – hier hat alt werden Zukunft‘ bereitwillig gespendet haben“, freute sich Heinsch.

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