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Handball: Dolberg schlägt Rauxel-Schwerin mit 26:25

SVE macht es spannend

Dolberg

SV Eintracht Dolbergs Trainer Andreas Schwartz musste nach dem Schlusspfiff gegen die HSG Rauxel-Schwerin erst einmal tief durchatmen. Zu nervenaufreibend war die Schlussphase, in der die Dolberger am Ende mit 26:25 knapp die Oberhand behielten.

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Wie eine Urgewalt: Dolbergs Fünffach-Torschütze Maximilian Brentrup mit voller Wucht beim Abschluss. Foto: Toppmöller

„Wir haben es am Ende spannender gemacht, als es sein musste“, brachte Andreas Schwartz, Trainer des Landesligisten Eintracht Dolberg, die turbulente Schlussphase gegen die HSG Rauxel-Schwerin auf den Punkt.

Verdienter Sieg für die SVE-Sieben

Nach nervenaufreibenden Schlussminuten setzte sich die SVE-Sieben mit 26:25 (13:11) durch. „Wir haben verdient gewonnen“, resümierte Schwartz, der nach dem Abpfiff erst einmal ganz tief durchatmen musste.

Vier Minuten vor dem Spielende sah seine Mannschaft schon wie der sichere Sieger aus, da führte die Eintracht mit 26:22. Doch dann geriet sie in doppelte Unterzahl, Rauxel-Schwerin stellte auf Manndeckung um. „Und wir haben gleich dreimal nacheinander die falsche Entscheidung getroffen“, kritisierte der SVE-Trainer. Die Gäste verkürzten 22 Sekunden vor Schluss auf 25:26 und eroberten noch einmal den Ball. Der letzte Wurf des Spiels landete auch im Dolberger Tor, doch auf dem Weg dorthin ertönte die Sirene – der Treffer zählte nicht mehr.

„Angst vor eigener Courage“

„Wir hatten in den letzten Minuten Angst vor der eigenen Courage“, analysierte Schwartz. Bis dahin zeigte die SVE-Sieben eine konzentrierte und engagierte Leistung. Einmal geriet sie beim 5:6 (11.) in Rückstand, ansonsten legten die Gastgeber stets vor und führten zeitweise mit zwei bis drei Toren.

Spieler der Partie waren für den Trainer die beiden Rückraumakteure Björn Johannwiemann und Carsten Funke, den Schwartz erstmals von der Außen- auf die Mittelposition beordert hatte. „Beide haben einen großen Anteil am Erfolg“, sagte der SVE-Trainer.

SVE-Tore: Funke (7/2), Johannnwiemann (6), Brentrup (5), Heißt, Schröer (je 3), Taubitz (2)

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