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Handball: Bundesliga

Tore stillen den Hunger der HLZ-Jugend auf Pizza

Ahlen

Gejohle im Bus, ausgelassene Stimmung. Mit zwei Punkten im Gepäck machte sich die männliche A-Jugend des HLZ Ahlener SG nach dem 31:21 auf die Rückreise aus dem knapp drei Busstunden entfernten Verden. Nach dem zweiten Sieg in seiner Bundesliga-Hauptrundengruppe schob sich der Nachwuchs des Drittligisten auf Platz drei vor. Auch wenn nicht alles nach Plan gelaufen war.

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Einfach nicht zu bremsen: Jesse Horstmann und die A-Jugend des HLZ Ahlener SG. Durch den klaren Sieg in Verden kletterte der Drittliga-Nachwuchs auf Rang drei der Bundesliga-Hauptgruppe. Foto: Toppmöller

Wenn eine nicht gelieferte Pizza das Ärgerlichste am Sonntagabend ist, dann bist du angekommen in der Jugend-Bundesliga ... Gejohle im Bus, ausgelassene Stimmung. Mit zwei Punkten im Gepäck machte sich die männliche A des HLZ auf die Rückreise aus dem knapp drei Busstunden entfernten Verden. Und was das für zwei Punkte waren: Erstmals in dieser Spielzeit entschied der heimische Nachwuchs eine Partie klar für sich, siegte bei der HSG Verden-Aller mit 31:21. Der dortige Pizzadienst ließ nach Spielschluss so lange auf sich warten,dass das HLZ unverrichteter Dinge die Heimreise antrat – das Einzige, was an diesem Sonntag nicht gelang aus Ahlener Sicht.

„Hut ab, was die Jungs heute geleistet haben“, jubilierte Co-Trainer Sebastian Supenkamp. „Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten: keine dummen Zwei-Minuten-Strafen, keine Einzelfehler.“

So war Ahlen in Verden von Beginn an tonangebend und ging über Jonas Horstmann beim Stand von 9:6 erstmals auf Drei weg. Defensiv überzeugte das HLZ voll und ganz, insbesondere an Benito Geisert im Innenblock war kein Vorbeikommen.

Und offensiv spielten die Gäste geduldig, bis sich eine Lösung auftat – zur Halbzeit war das HLZ mit 12:10 vorn. Bis zur 38. Minute ging gar nichts für Ahlen, „da wollten wir es zu schön spielen“, wie Supenkamp bemerkt. Doch das HLZ meldete sich mit Wucht zurück, ging von 14:12 auf 19:12 (45.) weg. Zeit, auch den Reservisten Einsatzzeiten zu geben – „sonst wäre der Sieg vielleicht noch höher ausgefallen“, sagt Supenkamp.

Co-Trainer Sebastian Supenkamp

„Aber alle waren gallig darauf, das Spiel auch in der Höhe zu gewinnen“, lobt der Co.. Mit dem Sieg schob sich der HLZ-Nachwuchs in seiner Hauptrunden-Gruppe auf Rang drei vor – nach dem ersten deutlichen Saisonsieg ein weiterer Meilenstein für den heimischen Vertreter in der A-Junioren-Bundesliga.

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