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Fußball: Kreisliga A Münster

Torjäger Jan Hoenhorst kehrt zum SV Rinkerode zurück

Rinkerode

Die Nachricht sorgt beim SV Rinkerode für helle Freude: Nach zwei Jahren beim Landesligisten SV Herbern kehrt Jan Hoenhorst zum A-Kreisligisten zurück. Der Torjäger vom Dienst ist aber nicht der einzige Zugang für die nächste Saison, wie Teammanager Andreas Watermann berichtet.

Matthias Kleineidam

In vier Saisons erzielte Jan Hoenhorst (l.) 93 Treffer für den SV Rinkerode. Foto: Kleineidam

Er war die Inkarnation der Torgefahr beim SV Rinkerode. In den vier Spielzeiten vor seinem Wechsel zum SV Herbern erzielte Jan Hoenhorst sage und schreibe 93 Treffer für die Kreisliga-A-Fußballer. Zur neuen Saison kehrt der 27-Jährige vom Landesligisten zurück zu seinem Heimatverein.

Das gab Andreas Watermann am Donnerstag bekannt. Der ehemalige Spieler des SVR engagiert sich wie der Ex-Tortwart Lennart Lüke als Teammanager der ersten Mannschaft und kümmert sich um die Personalangelegenheiten. „Jan kommt zu uns zurück. Das ist mit Herbern schon alles abgestimmt“, sagt Watermann. Ein Grund für den Wechsel: „Er hat sich beruflich verändert und muss deswegen wohl öfters mal weiter fahren, sodass es zeitlich ein bisschen problematisch wird.“

Durchbruch nicht geschafft

Außerdem schaffte Hoenhorst beim SVH den Durchbruch nicht. In den sechs Spielen, die der SV Herbern in der annullierten Saison bestritt, kam er zu fünf Kurzeinsätzen in den Schlussphasen und blieb dabei ohne ein Tor. In der vorangegangenen Saison war Hoenhorst in Herbern immerhin in der Hälfte der 18 ausgetragenen Partien zum Einsatz gekommen und hatte zwei Treffer erzielt. „Dadurch, dass er den Job gewechselt und vielleicht auch weniger Zeit hat, sieht er nicht unbedingt die Chance, dass sich das ändert“, sagt Watermann. Zudem habe sich Herbern in der Offensive noch mal verstärkt.

Der Kontakt zum SVR sei in den vergangenen zwei Jahren nicht abgebrochen. „Jan ist Rinkeroder und hatte immer noch einen guten Draht zu der Truppe“, sagt Watermann. Hoenhorst war vor seinem Wechsel nach Herbern immer bester Torschütze der Rinkeroder gewesen. In der Saison 2015/16 kam er auf 18 Treffer, 2016/17 und 2017/18 jeweils auf 29 und 2018/19 auf 17 Tore. Vor drei Jahren hätte der SVR mit ihm beinahe die Rückkehr in die Bezirksliga geschafft, verlor das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft aber knapp gegen den SV Bösensell.

Innenverteidiger will wieder angreifen

Neben Hoenhorst verkündete Watermann weitere Zugänge für die nächste Saison. Pascal Heithorn gehörte zuletzt zur vierten Mannschaft von GW Amelsbüren. Er ist 23 Jahre alt, hat in der Jugend des SC Preußen Münster gespielt. Sein Heimatverein ist Borussia Münster. Für den sei Heithorn auch in der ersten Mannschaft aufgelaufen, „bis er sich relativ schwer am Knie verletzt hat“, berichtet Watermann. Deswegen sei er sportlich kürzergetreten. „Er hat Lust, wieder ein bisschen ambitionierter zu spielen, und kennt auch ein paar Leute in der Truppe“, sagt Watermann, der die Gespräche geführt hat. Heithorn ist Innenverteidiger.

Auch zwei aktuelle A-Jugendliche werden zum Kader des SVR stoßen. Thilo Schweins wird hochgezogen, Marcel Zillmann, der Sohn des Jugendobmanns Peter Zillmann, kommt aus der U 19 der Jugendspielgemeinschaft Albersloh/Rinkerode. Watermann spricht von zwei jungen Spielern „mit Potenzial“, die der SVR „langsam heranführen“ wolle.

Zwei Kicker, die erst im vergangenen Sommer aus der A-Jugend des TuS nach Rinkerode gewechselt waren, schließen sich wieder Hiltrup an: Alexander Leschniok und Jens Henrotte. „Beide waren zwischen Stamm und Reservebank“, sagt Watermann und bedauert die Abgänge.

Platzierung im oberen Mittelfeld

Ansonsten bleibt der bisherige Kader in Rinkerode zusammen. Darüber hinaus seien die Verantwortlichen noch „in losen Gesprächen“ mit dem einen oder anderen potenziellen Zugang. „Mindestens einer wird noch dazukommen. Wir haben aber noch keine fixen Zusagen“, so Watermann. Der Teammanager visiert in der Saison 2021/22 eine Platzierung im oberen Tabellenmittelfeld an.

„Wir haben zuletzt eigentlich schon eine ganz gute Truppe gehabt. Insbesondere in der letzten Saison haben wir deutlich an Qualität zugelegt – trotz der vielen jungen Leute, die sich erst noch an den Seniorenfußball gewöhnen müssen“, sagt Watermann. „Aber es fehlte uns immer ein Knipser, das wurde deutlich. Wir waren gegen keinen Gegner richtig unterlegen, haben aber vergessen, die Tore zu schießen in dem einen oder anderen Spiel.“ Hoenhorst soll helfen. „Wir versprechen uns von Jans Rückkehr, dass sich das ändert.“

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