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Handball: A-Jugend-Bundesliga

Torschusspanik vor der Hütte

Ahlen

An einem hat es sicher nicht gelegen, dass die männliche A-Jugend des HLZ Ahlen mit 24:30 (16:18) gegen die SG HC Bremen/Hastedt verlor: fehlende Torchancen. Davon hatten die Gastgeber reichlich – doch die Verwertungsquote wurde dem heimischen Bundesligisten zum Verhängnis.

Cedric Gebhardt

Abgeschmettert wurden die mitunter viel zu zaghaften Wurfversuche von Thilo Vogler (links) und Co. Foto: René Penno

Kaum haben sie das eine Problem gelöst, da stehen sie auch schon vor dem nächsten. Vor ein paar Wochen noch erspielte sich die A-Jugend des HLZ Ahlen zu wenig Chancen. Die Folge waren Niederlagen.

Dieses Defizit hat sie dank einer strammen Kurskorrektur samt modifizierter Abwehr und reduzierter Fehlerquote behoben. Nun aber bieten sich dem HLZ gleich reihenweise Chancen, die es – wie beim 24:30 (16:18) gegen die SG HC Bremen/Hastedt allerdings auch reihenweise vergibt. Die Folge ist eine weitere Niederlage. „Jetzt ist für die Jungs der Druck größer, denn inzwischen haben wir die Torchancen. Frei vor der Hütte zu stehen, diesem Druck müssen sie jetzt standhalten“, sagt Trainer Uwe Bekston. Was die Ahlener gestern Nachmittag nicht taten, weshalb sie einmal mehr trotz einer über weite Strecken respektablen Leistung nur als zweiter Sieger von der Platte gingen.

In den ersten 30 Minuten allerdings zeigten die Ahlener sich ausschließlich von ihrer Schokoladenseite. Wie in den Vorwochen gelangen ihnen viele Ballgewinne in der 3:2:1-Abwehr. Gleichzeitig zeigten sie nur wenige Fehler im Positionsspiel, so dass sie über 4:4 (9.), 7:7 (15.) und 10:11 (21.) stets auf Augenhöhe waren. In die Halbzeit hätten sie gut und gerne mit einem Unentschieden gehen können. Doch statt eines 17:17 lagen die Gäste nach einem Ballverlust von Jonas Pakullat zur Pause mit 18:16 vorn.

Im zweiten Abschnitt geriet die vormals von beiden Seiten flüssig geführte Partie ins Stocken. Neun Zeitstrafen, darunter die Disqualifikation gegen Pakullat (58.), hemmten den Ablauf. Vor allem die Ahlener kamen nicht wieder richtig auf Touren. Vor allem deshalb, weil sie in der entscheidenden Phase – beim Rückstand von 18:21 (37.) – durch die Bank beste Chancen ausließen. Auch in doppelter Überzahl gelang ihnen kein Treffer (22:25/48.). „Langsam spielen wir auch mal um den Sieg und nicht nur darum, das Ergebnis in Grenzen zu halten. In den entscheidenden Phasen da zu sein, das müssen wir noch lernen. Das ist unsere Aufgabe für die Rückserie und die fängt nächste Woche an“, resümierte Uwe Bekston.

HLZ: Wahlers, Bäumer – Mateina, Fischer (8/3), Hinterding (4), Horn (3), Westmeier, Waschke, Reimann, Seifert (2), Große-Schute (4), Pakullat, Vogler

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