1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Traditioneller Wettkampf stillt Sehnsucht

  8. >

Schwimmen: Heinz-Lenfert-Pokal

Traditioneller Wettkampf stillt Sehnsucht

Ahlen

Das Warten hatte ein Ende. Entsprechend fielen Stimmung und Resonanz beim Heinz-Lenfert-Pokal aus. Und auch die sportlichen Leistungen konnten sich sehen lassen.

Von Moritz O. Lüdemann

Überzeugte nicht nur über die 50 m Freistil: Foto:

An zuckerfreien Limonaden scheiden sich bekanntlich die Geister. Für die einen kommen sie nicht an ihr jeweiliges zuckerhaltiges Vorbild heran, für die anderen bedeuten sie eine gesunde Genussalternative. Bei der diesjährigen „Light-Version“ des Heinz-Lenfert-Pokals waren sich jedoch alle einig: Trotz der vereinzelten Einschränkungen durch die Corona-Auflagen war der Schwimm-Wettkampf der Ahlener Sportgemeinschaft wieder ein voller Erfolg.

„Im Sommer gab es zwar den ein oder anderen Wettkampf im Freien, aber in der Halle sind wir einer der ersten und einzigen der Region. So hatten wir nach Monaten der Abstinenz eine gelungene Veranstaltung mit vielen zufriedenen Trainern und Aktiven in allen Vereinen“, stellte Organisator Patrick Beyer heraus. Konzepte wie das Einbahnstraßensystem, markierte Plätze für die Vereine auf der Tribüne und die Call-Area entzerrten das Geschehen und sorgten mit der Masken- und 3G-Pflicht für einen sicheren Ablauf der 36. Auflage.

Dass die Organisation überzeugte, zeigt auch die erneute Teilnahme des TV Wetzlar. Durch die Wettkampfdürre waren die Hessener im Vorjahr auf den Heinz-Lenfert-Pokal aufmerksam geworden und nahmen in diesem Jahr gar als meldestärkster Verein teil. Eine noch weitere Anfahrt von über 350 Kilometern nahm zudem Silke Amelsberg (Jahrgang 2005) vom Heidmühler FC aus Schleswig-Holstein auf sich, die über 50 und 100 m Freistil sowie 50 und 100 m Schmetterling startete.

Bei der Ahlener SG herrschte auch ob der sportlichen Leistungen Zufriedenheit. Jonas Leifeld, Trainer der Leistungsmannschaft (WK 1), hob dabei besonders die Performance von Chantal Kuchta, Malte Wulf und Nele Schneider hervor. Kuchta (2008) überzeugte etwa über 100 m Freistil mit ihrer Zeit von 01:12,70 Minuten, Wulf (2008) etwa mit 01:05,29 Minuten über die gleiche Distanz und Schneider (2003) unter anderem mit 00:30,29 Minuten über 50 m Freistil. Vereinsrekordhalter Leifeld ließ es sich nicht nehmen, über 50 und 100 m Schmetterling selbst an den Start zu gehen. Auf der kürzeren Strecke bestand er mit 00:27,25 Minuten unter anderem auch gegen seinen WK 1-Schützling Maximilian Hallermann (2002, 00:28,07 Minuten).

In der Aufbaumannschaft (WK 2) hagelte es ebenfalls persönliche Steigerungen, wobei insbesondere Alexander Bulatovic (2006) mit 01:08,49 Minuten über 100 m Freistil und Leon Zahn (2007) mit 01:25,66 über 100 m Brust hervorragende Leistungen zeigten.

So wurde der 36. Heinz-Lenfert-Pokal dem Motto Michael Jordans gerecht, unter das ihn seine Organisatoren gestellt hatten: „Manche Menschen wollen, dass es passiert. Manche wünschen sich, dass es passiert. Andere sorgen dafür, dass es passiert.“

Startseite
ANZEIGE