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Fußball: Bezirksliga

TuS Freckenhorst führt SpVg Beckum vor

Freckenhorst

Der TuS Freckenhorst setzt seine torreichen und bemerkenswerten Auftritte in der Saison-Vorbereitung fort. Nach dem 4:4-Achtungserfolg gegen RW Ahlen dominierte der Bezirksligist nun Landesligist SpVg Beckuim mit 5:0. Und doch fand der Trainer kritische Worte.

Auch er konnte es nicht richten: Beckums Trainer Robert Mainka (links) mischte gegen den TuS Freckenhorst mit Luca Mattews eine Halbzeit mit, setzte offensiv aber ebenfalls kaum Akzente. Foto: Wegener

Gründe für diesen Auftritt gab es genügend. Doch keiner von ihnen kann darüber hinwegtäuschen, dass dieses 0:5 (0:2) ein Denkzettel war. Die Beckumer SV war beim ambitionierten Bezirksligisten TuS Freckenhorst chancenlos. Trainer Robert Mainka, der aufgrund akuter Personalnot in der ersten Hälfte selbst mitgespielt hat, war vor allem über den zweiten Durchgang enttäuscht. „Da erhoffe ich mir mehr Gegenwehr, so dürfen wir uns nicht abschießen lassen“, sagte Beckums neuer Trainer, dessen Team am Tag zuvor noch Westfalenligist VfL Theesen ein 1:1 abgeknüpft hatte.

Die Anfangsphase ging mit Abstrichen noch an die Beckumer SV, doch spätestens nach einer Viertelstunde übernahm Freckenhorst die Kontrolle. Symptomatisch das Führungstor (20.): Nach komplett missratener Beckumer Ecke fährt der TuS einen formvollendeten Konter, an dessen Ende sich Max Schuler energisch im Strafraum durchsetzt und zum 1:0 abschließt. Eine Szene, die sinnbildlich dafür steht, dass der TuS in diesem Test von hinten bis vorne eingespielter, strukturierter und aggressiver war.

Franz-Pohlmann lobt Laufbereitschaft

„Das war eine gute Mannschaftsleistung, wir waren sehr mutig und haben eine tolle Laufbereitschaft gezeigt“, lobte Trainer Christian Franz-Pohlmann den guten Auftritt seines Teams, das vor der Pause sogar noch das 2:0 durch Dominik Schöppner (28.) nachlegte.

Zur zweiten Hälfte brachte Mainka viele junge Kräfte, die sich jedoch ebenfalls an der erfahrenen und soliden Defensive der Hausherren um Sven Höveler die Zähne ausbissen. Vielmehr drohte der BSV sogar ein Fiasko, denn nach 55 Minuten stand es schon 4:0 durch die Treffer von Luca Wiggelinghoff (53.) und Pierre Jöcker (55.). Jener Jöcker vergab in der 69. Minute sogar noch einen Elfmeter, ehe schließlich erneut Wiggelinghoff (83.) den Schlusspunkt setzte.

TuS-Trainer Christian Franz-Pohlmann

„In der letzten halben Stunde haben wir noch zu viel liegengelassen, das habe ich den Jungs gerade auch schon gesagt“ fand Franz-Pohlmann immerhin einen Kritikpunkt.

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