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Fußball: Kreispokal-Halbfinale

Verrückter Pokalabend: RW Ahlen gewinnt im Elfmeterschießen bei TuS Wadersloh

Ahlen

Das Ergebnis war, wie man es erwarten durfte: Oberligist Rot-Weiß Ahlen ist ins Finale des Kreispokals eingezogen. Der Weg dahin war alles andere als erwartbar. Einen geradezu verrückten Pokalabend erlebte die Britscho-Elf beim Kreisligisten TuS Wadersloh.

Henning Tillmann

RW Ahlens Torhüter Rene Grabowski fand sich im Pokalspiel gegen Wadersloh plötzlich unverhofft im Feld wieder. Foto: Marc Kreisel

Zeitweise stand sie nur noch mit sieben Feldspielern auf dem Platz. Zwei Treffer fielen in der Nachspielzeit. Am Ende musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. 6:5 gewannen die Gäste.

Die hatten bereits in der achten Minute nach einem Treffer von Niklas Frede geführt. Doch mit dem 1:0 ging es auch in die Paus. Direkt nach Wiederanpfiff gelang Tim Lübbers dann mit einem Freistoß-Knaller der Ausgleich. Britscho hatte bereits kurz nach der Pause dreifach gewechselt. Doch Marvin Schurig und Enes Güney mussten verletzt raus. Keeper Rene Grabowski rückte also ins Feld, Bernd Schipmann übernahm im Tor.

In der Nachspielzeit schien die Entscheidung gefallen: Timon Schmitz traf zum 2:1 (90.+2) für RWA. Doch Julian Osburg egalisierte umgehend. In der Verlängerung fiel Lukas Berger aus und Luca Steinfeldt musste zumindest zeitweise vom Platz, um sich behandeln zu lassen. Da waren die Gäste bei den erwähnten sieben Feldspielern angekommen. Im Elfmeterschießen lösten sie doch noch das Finalticket.

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