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Handball: Herren-Verbandsliga

Viel Licht, viel Schatten – Ahlener SG 2 unterliegt TuS Hattingen

Ahlen

Die Niederlage hat sich in Grenzen gehalten. Das könnte man als Kellerkind gegen den Tabellenfünften eigentlich schon als Erfolg verkaufen. Uwe Bekston aber verkniff es sich.

Henning Tillmann

Für Fiete Austermann und die ASG-Zweite wäre gegen den Tabellenfünften TuS Hattingen Foto: Lars Gummich

„Sicher, wir haben viele Dinge richtig gut gemacht. Viele aber eben auch nicht“, lautete das zwiespältige Urteil des Trainers. Seine ASG-Zweite hatte gegen den TuS Hattingen eine 26:30 (13:16)-Heimniederlage einstecken müssen, die seiner Meinung nach so einfach nicht sein musste.

TuS Hattingen überrascht mit sehr offensiver Deckung

Der Start mit 1:4 (7.) und 3:8 (14.) war schon nicht so gut verlaufen wie erhofft. Wegen eines Computerproblems hatte die Partie zehn Minuten später angefangen. „Danach sind wir nur schwer reingekommen. Vor allem hat uns aber überrascht und beeindruckt, wie offensive Hattingen verteidigt hat. Das hat uns überhaupt nicht behagt und wir hatten zu Beginn auch nicht die Lösungen dafür“, so Bekston.

Das galt so ähnlich auch auf der anderen Seite des Feldes, wo es die Hausherren nicht schafften, die zwischen die Halbverteidiger vorstoßenden Gäste zu stoppen. „Die waren eigentlich immer einen Schritt schneller als wir“, so Bekston. Erst als er auf Manndeckung umstellte, lief es besser. Dennoch schleppte seine Mannschaft den bis dahin angehäuften Rückstand bis zur Pause (13:16) mit sich herum.

ASG kommt kurz heran und baut dann zu viele Fehler

Kurz nach Wiederbeginn verkürzte die ASG-Reserve dann zum 16:18 (34.) und hätte die Partie im Anschluss vielleicht sogar drehen können. Fünf Minuten später war der TuS aber schon wieder zum 17:23 enteilt und ließ die Ahlener danach auch nicht mehr in Schlagweite kommen.

Daran hatten die Hausherren selbst aber erheblichen Anteil. „Wir haben unglaublich viele Fehler gemacht“, ärgerte sich der Trainer. „Allein vier, fünf Mal haben wir die Bälle bei Gegenstößen verloren. Diverse Male beim Kreisanspiel, bei Durchbruchversuchen oder eben im Abschluss.“ Besonders ärgerlich fand Bekston aber, dass seine Mannschaft genau das machte, wovor er gewarnt hatte: das Tempo des Gegners mitgehen. „Wir wollten möglichst keine zweite Welle laufen und haben es doch immer wieder getan. Das hat Hattingen genau in die Karten gespielt“, sagte der ASG-Coach.

Positiv formuliert: Dass sich Bekston so ärgerte, zeigt vielleicht am besten das gewachsene Selbstbewusstsein bei den Ahlenern. Die haben nun 14 Tage Pause und können es danach besser machen.

Ahlener SG 2:Hüsken – Michalczik (6/1), Hinterding (4), Gatzemeier, Wienecke (1), Lorenz (7), Rotert, Wilmes, Hubbig, Funke (1/1), Hülsbusch (2/1), Austermann (5), Schröder.

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