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Fußball: Kreisliga A

Vorwärts verschläft beim 2:5 den Beginn des Topspiels

Ahlen

Sieben Tore waren reichlich Würze in der Topspiel-Suppe. Am Ende aber waren sie recht unterschiedlich verteilt. Doch das 5:2 für ASK täuschte etwas über die wahren Kräfteverhältnisse gegen Vorwärts hinweg.

Von Marc Kreisel

Duell im Gipfeltreffen: Foto: Kreisel

Ein wahres Spitzenspiel der Kreisliga A zwischen dem Tabellenführer Ahlener SK und Vorwärts Ahlen, das der ASK mit 5:2 (1:0) für sich entschied. Wohl auch, weil die Gäste vom Lindensportplatz die ersten 30 Minuten vor 200 Zuschauern komplett verschlafen. Oder sie hatten zuviel Respekt vor dem Ligaprimus.

Der war von Beginn in der Partie und drückte auf das Tor der Vorwärtsler. Die beste Gelegenheit hatte Ismail Uysal, der mit einem sehenswerten Freistoß Nico Kundt im Tor der Gäste prüfte(14.). Nach gut einer halben Stunde brachte Essi Jebouri einen Eckball in den Strafraum und Spielertrainer Philipp Plöger traf per Kopf zum 1:0. Vor der Pause hätten Erkan Baslarli und wiederum Uysal erhöhen können. Mit dem Pausenpfiff gab es dann sogar die erste Gelegenheit der Schwarz-Weißen durch Jonathan Dehardt.

Vorwärts kommt wie verwandelt aus der Pause

Nach dem Wechsel kamen die Vorwärtsler wie verwandelt aus der Kabine. Sie hatten sich augenscheinlich viel vorgenommen und drehten richtig auf. Loris Uhlenbrock und Alexander Klockenbusch ließen aber gute Gelegenheiten ungenutzt. ASK machte es besser und stellte durch Erkan Baslarli (53.) und Ismail Uysal (57.) auf 3:0. Alle dachten jetzt an ein „Schützenfest“. Aber wei tgefehlt, denn im direkten Gegenzug verkürzte Alexander Klockenbusch auf 1:3 (59.). Uhlenbrock traf kurz darauf nur den Pfosten, ehe Moritz Lüdemann 2:3-Anschlusstreffer (83.) markierte. Als Vorwärts alles nach vorne warf, konterte ASK clever und stellte durch Allihan Birinci (86.) und EssiJebouri (90.) den 5:2- Endstand her.

ASK-Spielertrainer Philipp Plöger

„Das war ein Spitzenspiel auf gutem Niveau. Wir haben zwar gewonnen, aber das war noch nicht richtig gut. Da muss noch mehr kommen“, war Spielertrainer Plöger nicht ganz zufrieden. Sein Kollege Edi Chart trauerte ein wenig den Chancen direkt nach dem Seitenwechsel hinterher: „Nutzen wir eine der Chancen und erzielen den Ausgleich, wäre hier vielleicht mehr drin gewesen!“

ASK: Tas – Aktas, Plöger, Cirak, B. Uysal – Berdan (70. M. Uysal), Jebouri, I. Uysal (70. Okan), Hizarci – Baslarli (84. Ece), Birinci

Vorwärts: Kundt – Seewald, Maschke, N. Uhlenbrock, Hahne – L. Uhlenbrock (76. Terbrack), Wiesmann – Kaya (46. Doeth), Dehardt (86. Bayindir), Lüdemann – Klockenbusch

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