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Fußball: 6. Beyer-Girls-Cup in Ahlen

Werbung für den Mädchen-Fußball

Ahlen

Nach der 6. wird es auch eine 7. Auflage des Beyer-Girls-Cups geben – das steht schon jetzt fest, wie Marco Beyer am Sonntag sagte. Der Organisator des Mädchen- und Frauen-Fußball-Turniers in Ahlen hat von den rund 650 Teilnehmerinnen so viel positives Feedback erhalten, dass die Veranstaltung im kommenden Jahr definitiv eine Fortsetzung finden wird.

Marc Kreisel

Die U13 der SpVg Oelde holte sich den Sieg beim 6. Beyer-Girls-Cup. Foto: Marc Kreisel

Das sind wahrlich stolze Dimensionen: Rund 650 Fußballerinnen waren bei der 6. Auflage des Beyer-Girls-Cups in Ahlen am Ball. Und die meisten schienen einen Riesenspaß an dem Turnier zu haben. Das ging auch dem Organisator Marco Beyer so, der ein rundum positives Fazit zog: „Das war ein tolles Wochenende und Werbung für den Frauen- und Mädchenfußball“, sagte Beyer.

In sieben Altersklassen wurden am Wochenende die besten Mannschaften ausgespielt. „Über 50 Stunden reiner Mädchenfußball – das sucht seinesgleichen“, so Beyer. Begonnen hatte alles am Freitag mit den U15-Mädchen, wo sich nach den Vorrundenspielen RW Ahlen und TuS Wadersloh (0:1) sowie die erste und zweite Mannschaft des SV Rinkerode (3:4) gegenüberstanden. Im Finale unterlag dann der TuS Wadersloh der zweiten Mannschaft des SV Rinkerode mit 1:3. Die Ahlenerinnen holten sich den dritten Platz mit einem 2:0-Sieg gegen Rinkerodes Erste.

Knappes Rennen in der Vorrunde der Mädchen U13

Am Samstagmorgen stand alles im Zeichen der Mädchen-Stadtmeisterschaften. Hier jubelte die Martinschule, die nur wegen des besseren Torverhältnisses vor der Barbaraschule blieb.

Im Anschluss standen sich die U13-Mannschaften gegenüber, bei denen sich eine äußerst spannende Vorrunde entwickelte. „So etwas habe ich in fast 30 Jahren Turnierleitung noch nicht erlebt“ sagte Werner Goedecke vom Organisationsteam erstaunt. Denn in der Gruppe A standen gleich drei Teams mit neun Punkten auf dem ersten Platz. Aber nur zwei durften ins Halbfinale einziehen.

Saxonia Münster hatte die meisten Treffer erzielt und war somit das erste Team. Zwischen RW Ahlen und dem Lüdenscheider TV musste dagegen viel gerechnet werden. Beide hatten gleich viele Punkte geholt, ein identisches Torverhältnis und auch der direkte Vergleich kannte keinen Sieger. „Lüdenscheid hat einen Treffer mehr erzielt und ist somit Zweiter“, erklärte Hallensprecher Mario Wittkowski dann zum Leidwesen der Gastgeber die Entscheidung. Somit trafen im Halbfinale Saxonia Münster und der LFC Laer 06 Bochum (0:1) sowie der Lüdenscheider TV und die SpVgg Oelde (0:2) aufeinander. Im Finale holte sich die SpVgg Oelde durch einen klaren 3:0-Erfolg über Laer Bochum den Pokal.

TuS Wadersloh gewinnt bei den Frauen

Bei den Frauen, die ebenfalls noch am Samstag spielten, gewann der TuS Wadersloh den Wanderpokal. Das Team setzte sich im Finale gegen die DJK Münster mit 2:0 durch. Die Frauen von Rot-Weiß Ahlen belegten den vierten Platz.

Am Sonntagmorgen wurde es dann putzig, denn mit den U9-Teams standen sich die kleinsten Fußballerinnen gegenüber. Im Duell „Jeder gegen jeden“ war es die SG Telgte, die einen souveränen Sieg einfuhr. Sie gewann alle Spiele und musste dabei nur einen Gegentreffer hinnehmen.

Im Turnier der U11 war es bis zum letzten Spiel spannend, denn da siegte die Warendorfer SU mit 4:3 gegen den Osnabrücker SC und überholte damit noch das Team von Rot-Weiß Ahlen.

Es wird definitiv eine Neuauflage des Turniers geben

Im letzten Turnier des Beyer-Girls-Cups wurden die U17-Kickerinnen aktiv. Da war die Mannschaft vom TSV Luthe (Niedersachsen) überragend, denn sie gewann alle Spiele und erzielte sagenhafte 34 Treffer in vier Begegnungen. Einen guten zweiten Platz erreichte Rot-Weiß Ahlen.

„Es waren viele gute Spiele auf teilweise hohem Niveau. Man kann sehen, dass sich der Frauen- und Mädchenfußball konstant verbessert“, freute sich der Organisator Marco Beyer. „Nach den vielen positiven Rückmeldungen der Vereine sind wir jetzt schon dabei, die siebte Auflage zu planen, wahrscheinlich zu einem anderen Termin Anfang Januar“, so Beyer.

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