1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Zur Spitzenmannschaft gemausert: HLZ Ahlener SG besiegt den TuS Spenge

  8. >

Handball: 3. Liga

Zur Spitzenmannschaft gemausert: HLZ Ahlener SG besiegt den TuS Spenge

Ahlen

Zwei Punkte zum Abschluss der Hinrunde wollten die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG holen. Das ist ihnen mit dem 35:30 (15:12)-Sieg über den TuS Spenge gelungen. Und noch viel mehr: Ahlen ist Tabellendritter.

Von Harald Hübl

Zwölfmal für die Ahlener erfolgreich: Foto: Henning Wegener

Zwei Punkte zum Abschluss der Hinrunde wollten die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG holen. Das ist ihnen mit dem 35:30 (15:12)-Sieg über den TuS Spenge gelungen. Und noch viel mehr: Ahlen ist Tabellendritter.

Damit hat sich die Mannschaft von Trainer Freddi Neuhaus zu einer Spitzenmannschaft in der 3. Liga West gemausert. „Das ist eine schöne Momentaufnahme“, wiegelt Neuhaus ab. „Nicht mehr, aber auch nicht weniger.“ Bis dahin war es das erwartet harte Stück Arbeit, das Neuhaus seinen Männern vorhergesagt hatte.

Die Ahlener erwischten gegen sehr präsente und spielstarke Ostwestfalen einen klassischen Fehlstart, lagen nach vier Minuten mit 0:3 in Rückstand. Dass es nicht schlimmer kam, lag am gut aufgelegten Maurice Behrens zwischen den Ahlener Pfosten, der den Gästen gleich viermal den Zahn zog. Erst beim 8:8 (17.) waren die Wersestädter wieder im Spiel. Spielmacher David Wiencek, mit einem Dutzend Toren der beste Schütze im HLZ-Dress, hatte den Ausgleich erzielt.

Kurz darauf war für Linksaußen Benni Bayer die Partie beendet. Sein Wurf traf Spenges Torwart Kevin Becker am Kopf. Die Konsequenz: Rote Karte für Bayer. „Ich habe den Torwart nicht mit Absicht getroffen“, bedauerte Bayer sein Missgeschick.

Doch davon ließen sich die Gastgeber in der Friedrich-Ebert-Halle nicht beeindrucken. Fünf weitere Paraden von Behrens und eine konzentrierte Angriffsleistung brachten die HLZ-Sieben bis zur Pause mit 15:12 in Front. „Noch vor der Pause in Führung zu gehen, war für uns ganz wichtig“, analysierte Neuhaus im Nachgang.

Nach dem Wiederanpfiff legten seine Schützlinge mit einem 3:0-Lauf zum 18:12 (33.) den Grundstein zum Sieg. Diesen Vorsprung brachten die Gastgeber sicher über die Zeit. Spenge kam beim 24:27 (50.) und 29:32 (57.) noch auf drei Tore heran, doch das war’s. Die HLZ-Sieben ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. „Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte ein strahlender Rückraumspieler Dominik Spannekrebs. „Jetzt kann Krefeld kommen.“ Auch Freddi Neuhaus freut sich auf die Partie gegen den Spitzenreiter. Aber noch mehr über das gute Abschneiden seiner Mannschaft. Auch wenn es denn nur eine Momentaufnahme ist.

Startseite