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Handball: 3. Liga Nord-West

Zwangspause für die Ahlener SG: DHB setzt Spielbetrieb der 3. Liga bis Jahresende aus

Ahlen

Das war‘s für dieses Jahr. Der DHB hat den Spielbetrieb der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga bis Ende Dezember ausgesetzt. In einer Videokonferenz tauschte sich die Verbandsspitze mit Vereinsvertretern aus. Ziel: Die Wiederaufnahme der Meisterschaft. Ein erstes Datum dafür gibt es bereits.

Cedric Gebhardt

Bis Ende Dezember wird in der Friedrich-Ebert-Halle bestenfalls Training stattfinden. Die ASG-Handballer haben den Spielbetrieb auf Anordnung des DHB ausgesetzt. Foto: René Penno

Die Ahlener SG wird in diesem Jahr kein Pflichtspiel mehr absolvieren. Das Präsidium und der Vorstand des Deutschen Handballbundes (DHB) haben am Mittwoch beschlossen, den Spielbetrieb der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga coronabedingt bis Ende des Jahres auszusetzen.

Zuvor gab es bereits den Beschluss, den Spielbetrieb aufgrund der hohen Infektionszahlen zunächst bis zum 15. November zu unterbrechen. „Eine Wiederaufnahme ist derzeit zum Wochenende 9./10. Januar beabsichtigt, sofern dies die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt“, heißt es in einer Stellungnahme des DHB.

Ein Drittel der Clubs darf nicht mal trainieren

„Unser oberstes Ziel ist es weiterhin, verantwortungsvoll Möglichkeiten für Handball zu schaffen. Priorität haben dabei Wiederaufnahme und Fortführung des Trainings. Unabhängig von der formalen Einordnung als Profi- oder Amateursport kämpfen wir für alle Mannschaften auf politischer Ebene darum, dass sie trainieren können, wenn sie dies tun wollen“, wird der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober zitiert. Von insgesamt 131 Mannschaften der 3. Liga (72 Männer, 59 Frauen) hätte derzeit ein Drittel keine Erlaubnis, weiter zu trainieren. Anders die Ahlener SG, die seitens der Stadt eine Sondergenehmigung zur Nutzung der Friedrich-Ebert-Halle erhalten hat. Daher wird sie unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften auch bis auf Weiteres trainieren.

Training genießt Priorität

Etwa die Hälfte aller Teams dürfte den Spielbetrieb auch ohne Zuschauer nicht aufnehmen. Insgesamt ergebe sich laut DHB für die 3. Liga ein heterogenes Bild, auch was die Einordnung als Amateur- oder Profisport betrifft. Am Dienstag hatte sich die DHB-Spitze mit den Vereinsvertretern aller Drittliga-Staffeln per Videokonferenz ausgetauscht. Die ASG wurde hierbei durch Jan Anton und Sven Sandbothe vertreten. „Wir verstehen die Nöte vor Ort. Es ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe, Wege zu finden, wie der Handball in der 3. Liga aktiv bleibt und welche Formen des Spielbetriebs möglich und sinnvoll sind. Im ersten Schritt hat die Sicherung des Trainingsbetriebes Priorität“, erklärt Mark Schober.

Uneinigkeit soll zwischen Verband und Vereinen weiter über mögliche Corona-Tests für die Clubs und deren Finanzierung herrschen.

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