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Handball: Landesliga

Zwei Neue und ein Rückkehrer für die SG Sendenhorst

Sendenhorst

Das war ein erlebnisreiches, aber auch schweißtreibendes Wochenende für die Spieler der SG Sendenhorst. Intensiven Trainingseinheiten folgte auch ein erfolgreiches Testspiel. Damit blieb es aber nicht bei den guten Nachrichten. Dafür sorgen vielmehr auch drei Neuzugänge im Kader. Wobei einer ein alter Bekannter ist.

Von Uwe Niemeyer

Freuen sich auf die SG Sendenhorst: die Neuzugänge (v.l.) Nils Küpper und Moritz Schittek sowie Rückkehrer Thorsten Nordhoff. Foto: SG Sendenhorst

Ganz schön flügellastig, die SG Sendenhorst. Also zumindest beim 24:21-Sieg zum Abschluss des Intensiv-Wochenendes gegen das HLZ Ahlener SG III. Denn gleich ein halbes Dutzend Außen waren in dem reduzierten Kader des Landesligisten zu finden, in dem gleichzeitig aber sechs Rückraumspieler fehlten – nur zwei waren noch übrig geblieben. Hinzu kamen noch zwei Kreisläufer.

Und dennoch reichte es für wertvolle Erkenntnisse. Weshalb der Trainer ungeachtet der angespannten Personaldecke einverstanden war. Daniel Hotte hatte seine Impfung nicht gut weggesteckt, andere mussten aus beruflichen oder privaten Gründen passen. Gleich für eine längere Zeit wird Lukas Schmitz ausfallen, der sich im Training die Mittelhand gebrochen hatte. „Wir konnten dennoch ein paar im Training einstudierte Spielzüge ausprobierten. Unter dem Strich war ich zufrieden“, ordnete Trainer Thorsten Szymanski die Partie daher ein. Zu den Testläufen zählte auch das Spiel mit dem siebten Feldspieler. Und dann unterstrich er, warum er so zufrieden war: „Ich wollte die Grenzen der Jungs austesten. Sehen, wer beißen kann.“ Denn der SG-Coach hatte seine Spieler vor den 60 Minuten gegen den Bezirksligisten ganz schön rangenommen. Am Donnerstag und Freitag zwar nur einmal, am Samstag vor der Partie aber warteten gleich drei Einheiten. Die erste schon um 7 Uhr in der Frühe.

Küpper und Schittek verstärken den Kader

Szymanski war aber nicht allein wegen der sportlichen Erkenntnisse guter Dinge. Denn es gab zudem gute Kunde aus der Personalabteilung. Denn mit Torhüter Nils Küpper und Rückraum-Allrounder Moritz Schittek stellte die SG Sendenhorst zwei Neuzugänge vor. „Beide Spieler sind für uns echte Verstärkungen“, freute sich der Coach. Küpper kennt Szymanski noch aus der gemeinsamen Zeit im Nachwuchsbereich der ASG, Schittek spielte beim ASV Hamm II und III. Zum Kader zählt zudem wieder Thorsten Nordhoff. Aus beruflichen Gründen hatte er Sendenhorst verlassen, um nun nach sieben Jahren zurückzukehren. Eben auch zur SG, bei der er in der Jugend gespielt und zudem Mannschaften betreut hatte.

Nordhoff kehrt nach sieben Jahren zurück

Zumindest in einem noch kurzfristig anberaumten Spiel gegen den Landesligisten SC Münster 08 hat das Trio die Chance, sich mit dem Team einzuspielen. Der SG-Saisonstart findet derweil erst am 11. September, dann in eigener Halle gegen den TSV Schloß-Neuhaus, statt. Der Grund: Eine Woche zuvor heiratet der Sendenhorster Trainer, der bei seinem Kollegen vom SC DJK Everswinkel, Thomas Steinhoff, auf offene Ohren traf, als er um Verlegung bat. Somit findet die Begegnung beim Team aus dem Vitusdorf, das zunächst für den 5. September angesetzt war, erst am 2. Oktober statt.

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