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Handball: Beim Longericher SC Köln will das HLZ Ahlener SG am Samstag ordentlich Alarm machen

Zwei Teams mit Bock auf Tempo

Ahlen

Tempohandball und Tore im Minutentakt: Dass ist das Versprechen der Handballer vom HLZ Ahlener SG an die Fans. Auch am Samstag beim Longericher SC in Köln hat Trainer Freddi Neuhaus seinen Schützlingen keine Bremse ins Gepäck gebracht.

Von Harald Hübl

Auf hartem Posten: Ahlens Tormann Sven Kroker wird gegen Longerich wohl so richtig zu tun bekommen. Beide Mannschaften rechnen bei der Partie mit einer Trefferquote mindestens um die 30. Foto: Wegener

Die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG haben sich bei 35 Toren eingependelt. In Krefeld reichte das zum Sieg, gegen den Zweitliga-Absteiger Emsdetten aber nicht. Auch beim Longericher SC Köln will Trainer Freddi Neuhaus mit seinen Jungs am Samstag, 19 Uhr, ordentlich Alarm machen.

„Beide haben Bock auf Tempo“

„So wie ich Longerich kenne, wird das ein sehr, sehr schnelles Spiel“, sagt der HLZ-Trainer voraus. Das sieht sein Gegenüber Christian Stark genauso: „Beide Mannschaften haben Bock auf Tempo, deshalb wird es erneut ein Ergebnis jenseits der 30 geben. Vielleicht sogar klar darüber.“

Was die Fans erfreut, ist für den Sekretär am Kampfgericht ein Albtraum. Während sich LSC und HLZ mit offenem Visier beharken, tippt er sich die Finger wund. Doch darauf nehmen Neuhaus und Stark keine Rücksicht. Sie wollen ihre begonnenen Erfolgsgeschichten fortschreiben.

Gelungener Serienstart

Denn beide Trainer haben mit ihren Jungs am ersten Spieltag überzeugt: Die Ahlener setzten sich in Krefeld mit 35:28 durch, die Kölner gegen Schalksmühle-Halver mit 30:25. Auch am zweiten Spieltag zeigten beide Mannschaften starke Leistungen. Die Neuhaus-Sieben hatte einen Punktgewinn vor Augen, verlor jedoch gegen Emsdetten mit 35:36. Auch die Stark-Sieben war bei der Erstliga-Reserve des ASV Hamm-Westfalen auf die Siegerstraße eingebogen – der LSC führte 27:23 (48.) – kam jedoch vor dem Abpfiff vom Weg ab und verlor mit 30:32. Trotzdem hält der HLZ-Trainer große Stücke auf die Gastgeber. „Wir haben das in der vergangenen Saison in der Pokalrunde gesehen, sie sind erfahren und eingespielt“, analysiert Neuhaus. „Sie haben einen guten Rückraum, gute Außen und ein gutes Kreisläuferspiel.“

Erfolgsgeschichte fortschreiben

Deshalb hat sich der Ahlener Trainer über die Longericher Niederlage in Hamm gewundert, „denn ich sehe Longerich ganz weit vorne“, sagt er. Aber nicht Samstag, denn da wollen die jungen Wilden aus der Wersestadt etwas Zählbares mitnehmen. Mit Tempo, Leidenschaft und Spielwitz werden sie zu Werke gehen, das ist der Matchplan, den Neuhaus herausgegeben hat. Dann, da ist sich der Trainer sicher, wird die Erfolgsgeschichte des HLZ-Kollektivs weiter geschrieben.

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