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Fußball-Landesliga: Eintracht Ahaus

Jens Büsker lässt die Eintracht erneut jubeln

Ahaus

Mehr Konstanz in den Leistungen seiner Mannschaft hatte Trainer Frank Wegener im Vorfeld der Partie der Eintracht gegen den BSV Roxel gefordert. Ein Schritt in diese Richtung bedeutete das 2:1 sicherlich. Schließlich gelang es den Ahausern damit erstmals in dieser Saison, zwei Siege am Stück einzufahren. Dabei hatte die Heimelf auch das nötige Glück und steht zumindest bis Sonntag auf Rang vier.

-sak-

Jens Büsker traf doppelt für die Eintracht. Foto: Sascha Keirat

Beide Treffer der Gastgeber markierte am Donnerstag Jens Büsker, der schon am Sonntag das Siegtor in Epe erzielt hatte. In einer ersten Hälfte ohne viele klare Abschlüsse hielt der Mittelfeldspieler in der 22. Minute mit einem satten Flachschuss aus 17 Metern drauf – und es hieß 1:0. Die Gäste aus Münster spielten zwar gut mit, kamen aber in Durchgang eins kaum zu nennenswerten Chancen. Auch den Ahausern fehlte im Angriff die letzte Genauigkeit.

Nach dem Seitenwechsel kam der BSV dann besser auf. Die Ahauser mussten kurz die Luft anhalten, als Roxels Richard Joaquim den Pfosten traf (52.). Die Gäste drückten aufs 1:1, doch bei diesem Vorhaben machten ihnen erneut Büsker einen Strich durch die Rechnung. Christopher Behrendt hatte sich durchgesetzt und quer zu Büsker gespielt, der erneut aus der Distanz erfolgreich war (71.).

Wegener: „Hatten den Papst in der Tasche“

Der Zwei-Tore-Vorsprung bedeutete aber noch nicht die Entscheidung. Die Roxeler kamen nach einem hohen Ball, den die Ahauser zu zentral klärten, zum Anschluss durch Florian Kaling (82.). Zunächst bot sich Jonathan Noack und im Nachschuss Lennart Varwick die dicke Chance zum 3:1, doch das gelang nicht.

Hektik kam dann noch in der vierten Minute der Nachspielzeit auf: Nach einem vermeintlichen Foul von Hendrik Vennemann im Strafraum forderten die Gäste vehement Strafstoß, der Pfiff blieb aber aus. „Da hatten wir den Papst in der Tasche, so ehrlich müssen wir sein“, kommentierte Wegener.

So atmeten er und seine Spieler nach dem Schlusspfiff tief durch und freuen sich, am freien Wochenende das Treiben der Konkurrenz in Ruhe beobachten zu können.

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