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Fußball: Kreisliga A Münster / Halbzeitbilanz des TuS Altenberge II

Ab 2022 mit Dreierkette

Altenberge

In der münsterschen Kreisliga A3 ist die Hinserie vorüber. Die Reserve des TuS Altenberge steht mit nur einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Kinderhaus II auf dem zweiten Platz.

Von Günter Saborowskiund

Das Lachen haben sie schon gut drauf, wenn der Fotograf darum bittet. Aber die Reserve des TuS Altenberge hat auch Grund dazu: Tabellenzweiter mit einem Punkt Rückstand auf die Spitze. Allerdings ist die Bank der beiden Trainer Frederik ten Voorde (2.Reihe, links) und Dominik Adler (2. Reihe, 2.v.r.) zu Beginn der Spielzeit nur mäßig gefüllt. Mittlerweile ist der Kader kleiner geworden und verfügt nur über 16 Spieler und zwei Torleute. Foto: TuS

An der Geschichte mit den elf Freunden scheint was dran zu sein. Frederik ten Voorde jedenfalls beschwört diesen Geist, nennt es „mannschaftliche Geschlossenheit“. Die soll in erster Linie dafür verantwortlich sein, dass die Zweite des TuS Altenberge nach dem ersten Saisonabschnitt in der Tabelle so gut dasteht. Mit zehn Siegen und zwei Niederlagen aalt sich das Team des Trainergespanns ten Voorde/Dominik Adler nach Abschluss der Hinserie auf Rang zwei der Kreisliga A3 Münster und hat nur einen Zähler Rückstand zum Primus Westfalia Kinderhaus II.

„Wir haben einen sehr guten Zusammenhalt, und wir haben einen kleinen Kader, wodurch jeder viel Spielzeit bekommt. Außerdem sind die fußballerischen Fähigkeiten der Mannschaft sehr gut ausgeprägt“, sagt ten Voorde und spricht mit Letzterem die technische und taktische Ausbildung seiner Spieler an.

Beim Thema Schwächen muss er überlegen. So richtig fallen ihm keine ein, außer dass verletzungsbedingte Ausfälle wie aktuell

Gerome Hillenkötter Probleme bereiten. Das ist es wahrscheinlich auch, was die Altenberger daran hindern könnte, nach Höherem zu streben. Der Aufstieg sei kein Thema, jedenfalls nicht für die Trainer – trotz des guten Tabellenstandes. „Wir wissen, was Kinderhaus II kann. Wir versuchen, so lange wie möglich oben mitzuspielen. Wenn Du ins Mittelfeld absackst, ist die Spannung raus. Man ist nicht mehr so fokussiert. Das wollen wir vermeiden“, will sich die Zweite in der Spitzengruppe der A3 halten.

Adler hingegen würde sich wünschen, dass „Ehrgeiz und Trainingsbeteiligung“ ein wenig ausgeprägter wären. Manchmal seien nur zehn Spieler beim Training. Aber es sei natürlich schwierig darüber zu meckern, wenn man am Sonntag dann wieder gewinnt.

Auffällig in der Altenberger Liga ist, dass drei Reservemannschaften das Spitzentrio ausmachen: Kinderhaus II, Altenberge II und Roxel II. Ten Voorde hat dafür nur eine Erklärung: „Deren erste Mannschaften spielen relativ hoch. Sämtliche Spieler wollen sich präsentieren und für die Erste empfehlen. Auch bei uns gibt es einige, die den Sprung in die erste Mannschaft schaffen können“, traut der Coach Simon Gerdes, Florian Kerelaj, Gerome Hillenkötter oder Max Adler die Landesliga durchaus zu.

Genau diese beiden Gegner, Roxel und Kinderhaus, sind es auch, die der TuS-Reserve Niederlagen beigebracht haben: 0:1 gegen BSV Roxel II und gar 1:5 gegen Kinderhaus II. Wobei sich das Ergebnis gegen Roxel in der Rückrunde sicherlich korrigieren lässt, aber das 1:5 ? „Kinderhaus‘ Zweite hat das klare Ziel, aufzusteigen. Beim Spiel gegen uns waren fünf Spieler aus der ersten Mannschaft dabei. Die haben eine ganz andere Qualität“, relativiert Dominik Adler die Niederlage, räumt aber auch ein, dass es „zwei, drei andere Spiele“ gegeben habe, bei denen der Sieg auf Messers Schneide stand, die man aber erfolgreich abgeschlossen habe.

In der Vorbereitung auf die Rückrunde wollen Adler und ten Voorde ein neues Spielsystem mit einer Dreierkette mit ihrer Mannschaft einüben. Vier Testspiele, ausnahmslos gegen weniger starke Gegner, seien schon abgemacht worden, damit man sowohl an der Tafel als auch auf dem Rasen genau dies umsetzen kann. „Ähnlich wie der VfB Stuttgart“, nennt Adler ein Beispiel, das bekannt sein dürfte.

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