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Fußball: Landesliga

Altenberge will den Spitzenreiter ärgern

Altenberge

Mit frischem Rückenwind tritt der TuS Altenberge am kommenden Landesliga-Spieltag bei Westfalia Kinderhaus an. Trotz des großen Abstands in der Tabelle wollen sich die Nullneuner beim Liga-Primus Punkte erkämpfen.

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Jan-David Volmering rettete den Altenbergern mit seinem verwandelten Strafstoß einen Punkt gegen den Werner SC. Foto: Thomas Strack

Der TuS Altenberge reist mit einem Last-Minute-Unentschieden vom vergangenen Wochenende zu Westfalia Kinderhaus. Dass der Spitzenreiter nicht unantastbar ist, zeigte zuletzt der Tabellenelfte Viktoria Heiden mit einem 2:1-Erfolg gegenüber den Münsteranern.

„Heiden hat gezeigt, dass es durchaus machbar ist, gegen Kinderhaus zu punkten“, stellt TuS-Coach Andre Rodine klar. „Das werden wir auch versuchen, und zwar mit allem, was wir haben.“

Dass dies kein Zuckerschlecken wird, dessen ist sich der Übungsleiter durchaus bewusst: „Über die individuelle Qualität von Kinderhaus brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Die ist unfassbar hoch.“ So stellen die Gastgeber mit 50 Toren den besten Angriff der Liga, dazu mit 18 Gegentoren die zweitbeste Defensive.

In ihren Reihen kicken mit Corvin Behrens (14 Tore, Zweiter der Torjägerliste) und Janik Bohnen (9, Vierter) zwei echte Goalgetter. Und zu allem Überfluss sicherten sich die Münsteraner kürzlich die Dienste von Mittelfeldmann Nils Hönicke, der aus der Oberliga vom FCE Rheine kam. „Der weiß, wie Fußball funktioniert“, adelt Rodine Kinderhaus‘ Königstransfer.

Doch auch die Gäste aus Altenberge können sich nicht beklagen: Punktgewinn zum Rückrundenstart gegen den Tabellenfünften, vier von fünf Testspielen gewonnen und einige Neuzugänge dazu geholt. „Im Gegensatz zur Hinrunde haben wir endlich die nötige Breite im Kader“, freut sich der Trainer des TuS.

Trotz einigen gefährlichen Spielern in den Reihen der Heimmannschaft werden die Altenberger am gewohnten Spielsystem festhalten. „Wir werden nicht einzelne Spieler in Manndeckung nehmen“, erklärt Rodine. „Stattdessen verteidigen wir in gewohnter Herangehensweise und versuchen dabei, kompakt zu stehen.“

Personell könnte es ebenfalls schlechter aussehen. Lediglich Ersatztorwart Tom Hoffmann, Verteidiger Niklas Wiechert und Angreifer Julian Schmidt fehlen den Nullneunern. Beste Voraussetzungen also, dem Spitzenreiter ein Beinchen zu stellen und sich ein wenig Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

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