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A-Jugend-Westfalenpokal: TuS muss zum SC Lüdenscheid

Altenberger bestreiten besondere Partie im Sauerland

Altenberge

118 Kilometer müssen die A-Junioren des TuS Altenberge fahren, um am Sonntag Fußball zu spielen. Aber so ist das nun mal im Westfalenpokal. Für Trainer Lorenz Schulze-Marmeling ist der Gegner das „unbeschriebenste Blatt der ganzen Saison“.

-mab-

Janik Morsell (l.) und Niklas Klapproth wollen auch in Lüdenscheid jubeln. Foto: Marc Brenzel

Ein Spiel mit außergewöhnlichem Charakter haben die U 19-Fußballer des TuS Altenberge am Sonntag zu bestreiten. In der ersten Runde des Westfalenpokals treten die Youngster aus dem Hügeldorf beim SC Lüdenscheid an.

„An diesem Wettbewerb teilnehmen zu dürfen, ist schon was Besonders. Da sind schließlich auch Bundesligisten wie Borussia Dortmund, Schalke 04 oder der VfL Bochum am Start“, fühlt es sich für Trainer Lorenz Schulze-Marmeling klasse an, dass seine Elf im Konzert der westfälischen Granden mitsingen darf. Die Teams aus den Nachwuchsleistungszentren der Profivereine greifen im Gegensatz zum TuS allerdings erst in Runde drei ein.

Mit einem 3:0-Sieg über Münster 08 holten sich die Altenberger den münsteraner Kreispokal, mit dem gleichen Ergebnis gewann der SCL den „Pott“ in Lüdenscheid gegen den FSV Werdohl. Die zweite Gemeinsamkeit: Beide spielen in der Kreisliga. Ansonsten weiß Schulze-Marmeling wenig über den Rivalen: „Der ist für uns das unbeschriebenste Blatt der ganzen Saison.“

Die Hausherren führen die Tabelle ihrer Klasse mit elf Siegen in elf Spielen und einem Torverhältnis von 87:17 an. Das Querlesen des Zahlenwerks taugt für den TuS-Trainer aber nicht unbedingt für Rückschlüsse: „Deren Fußballkreis ist kleiner als unserer. Wir mussten fünf Runden überstehen, um den Pokal zu gewinnen, die nur drei.“

Die Altenberger sind mit zwei Niederlagen in die Meisterrunde gestartet. Diesen Frust wollen sie am Sonntag im nördlichen Sauerland abschütteln – und das ganz ohne Stress. „Wir haben keinen Druck, für uns ist das ein Bonusspiel“, betont Schulze-Marmeling.

Wichtig – gerade in K.o.-Spielen – ist eine gut funktionierende Defensive. Da bauen die Altenberger auf Jonathan Imkamp, der in der Innenverteidigung eine Bank darstellt. Auch gut in Schuss ist Tom Brune, der die rechte defensive Bahn beackert und alternativ in die Kette rücken kann.

Sollte der TuS weiterkommen, gäbe es in Runde zwei ein Heimspiel gegen den TuS Haltern aus der Landesliga.

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