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Fußball: Bezirksliga

TuS Altenberge: Königstransfers zum Jahreswechsel

Altenberge

Gerade ein paar Tage ist das Weihnachtsfest vorbei, da hat der TuS Altenberge ein nachträgliches Geschenke-Paket geschnürt. Und das hat es in sich. Der Bezirksligist holt drei Spieler sofort zurück – unter anderem aus der Westfalenliga.

Marc Wenning-Künne - hier noch im Tor bei GW Nottuln - und Teamkollege Felix Risau (Hi.) kicken ab sofort gemeinsam für ihren Heimatverein TuS Altenberge. Foto: Thomas StrackJohannes Oetz

Der TuS Altenberge steht nach der Hinserie der Bezirksliga auf einem direkten Abstiegsplatz. Nur drei Siege aus 16 Spielen ist augenscheinlich eine äußerst dürftige Bilanz für den sonst so ambitionierten Verein. So ist das rettende Ufer, wo derzeit noch der SC Westfalia Kinderhaus II weilt, vier Punkte entfernt vom Team um Trainer Dennis Brunsmann. Nachdem Abteilungsleiter Johannes Gerdes und der Sportleiter Frederik ten Voorde dem Coach noch vor Weihnachten ihr Vertrauen ausgesprochen haben, gibt es zum Jahreswechsel mit drei namhaften Transfers nun auch die nötige Verstärkung, um das Ziel Klassenerhalt doch noch erfolgreich umzusetzen.

Zum einen kehrt Robin Drees zurück an den Sportpark Große Berg. Er kommt vom A-Ligisten TuS Laer. Dort war er vor gut zweieinhalb Jahren aus Altenberge hingewechselt. Der mittlerweile 24-Jährige ist auf dem Fußballplatz im Zentrum beheimatet und kann sowohl auf der Sechs, Acht oder Zehn kicken.

Robin Drees trugt das Trikto des TuS Altenberge zuletzt vor etwas mehr als zweieinhalb Jahren. Foto: Thomas Strack

Eigentlich sei die Verpflichtung von Drees erst zum kommenden Sommer geplant gewesen, verrät ten Voorde. Dass es schon jetzt geklappt hat, macht den Sportlichen Leiter aber umso zufriedener: „Robin kommt aus Altenberge und wir haben gute Gespräche geführt. Auf einmal kam der Gedanke, wieso nicht schon im Winter wechseln?“ Gesagt, getan!

Zwei Mal Westfalenliga-Erfahrung

Neben Drees kehren auch Felix Risau und Marc Wenning-Künne zurück zum TuS. Beide kommen ebenfalls aus Altenberge und sich im Fußballverein bestens bekannt. Zuletzt hatten die Sportler ihre Schuhe bei GW Nottuln, dem Tabellensechsten der Westfalenliga, geschnürt – Wenning-Künne zuvor auch mal beim 1. FC Gievenbeck in Münster. Fortan geht es zwei Etagen tiefer in der Bezirksliga zur Sache. Und anders als zuletzt wird Wenning-Künne beim TuS nicht etwa im Tor stehen, sondern als Feldspieler fungieren. Ten Voorde erklärt die Idee wie folgt: „Er war schon immer ein guter Fußballer, nicht nur zwischen den Pfosten. Und so kam eben die Vorstellung, dass wir Marc auch ganz gut anderweitig Einsätzen könnten.“

Aufgrund seiner körperlich robusten Statur traue ten Voorde dem nun ehemaligen Torhüter auch eine Position in der Sturmspitze zu. Risau hingegen wird primär dafür zuständig sein, dass es auf den Altenberg-Kasten weniger Torchancen zukommen. Der 28-jährige Rechtsverteidiger war erst im Sommer zu den Grün-Weißen nach Nottuln gewechselt. Dass er bald wieder das Trikot des TuS tragen wird, macht ten Voorde um so glücklicher: „Ich kenne ihn schon lange und er hat richtig Lust, wieder hier zu spielen.“

Sowohl Wenning-Künne als auch Risau hätten nach Angaben des Sportlichen Leiters in der Westfalenliga etwas eher weniger Spielzeit als gewünscht erhalten. Deswegen sei der Schritt zurück nach Altenberge auch absolut logisch. Zudem würden sie dem abstiegsbedrohten Bezirksligisten eine Menge neue Mentalität einheimsen und die nötige Erfahrung mitbringen, die es in solch schwierigen Lagen durchaus bräuchte. Für beide Seiten eine Win-Win-Situation.

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