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A-Jugend-Kreispokal: TuS-Nachwuchs gewinnt Finale gegen Münster 08

Altenberger Titelträume werden wahr

Altenberge

Der Altenberger Anhang stimmte schon vor dem Abpfiff an: „Die Nummer eins im Kreis sind wir“. Das hat zumindest für den Pokalwettbewerb seine Gültigkeit. Am Samstag besiegten die Youngster aus dem Hügeldorf im Finale des Landesligisten Münster 08 mit 3:0 (2:0).

Dieser Zug hat keine Bremse: Nach dem Überraschungscoup im Halbfinale gegen den 1. FC Gievenbeck besiegten die A-Junioren des TuS Altenberge im Endspiel mit Münster 08 den nächsten höherklassigen Kontrahenten. Foto: Marc Brenzel

„Überragend, einfach überragend“, brachte Trainer Lorenz Schulze-Marmeling auf den Punkt, was seine Mannschaft am Samstagnachmittag im Finale des A-Jugend-Kreispokals abgeliefert hatte. Mit 3:0 (2:0) besiegte der A-Ligist im eigenen Stadion den Landesligisten SC Münster 08 – und das in einer Art und Weise, die sich sehen lassen konnte.

Von Anfang an war überhaupt kein Zwei-Klassen-Unterschied zu erkennen. Beide Seiten begegneten sich auf Augenhöhe, wobei der Außenseiter durch Niklas Böcker (2.) und Niklas Klapproth (20.) die ersten guten Möglichkeiten besaß. Mit zunehmender Spielzeit erarbeiteten sich die Altenberger immer mehr Vorteile – vor allem, weil sie die meisten Zweikämpfe gewannen und ein paar Meter mehr abrissen als die 08er.

Insofern passte es zum Verlauf der Partie, dass der TuS in Führung ging. Einen überlegt vorgetragenen Angriff setzte Amgad Khodeda mit einer Flanke von der linken Seite fort, die die gegnerische Deckung nicht geklärt bekam. Niklas Klapproth blieb in der Situation, holte sich den zweiten Ball und knallte die Kugel aus acht Metern in die Maschen – 1:0 (34.). „Klasse, dass die Jungs da Auge bewiesen haben und nicht chaotisch geworden sind“, lobte Schulze-Marmeling.

Für seine Elf kam es noch besser: Sechs Minuten nach dem Führungstreffer senkte sich eine Hereingabe von Salah Hussain über 08-Keeper Anton Balke hinweg zum 2:0 in die lange Ecke. Die Gäste wollten postwendend antworten, doch der Kopfball von Anton Cordes klatschte an die Latte (41). Das gleiche Pech musste Böcker auf der Gegenseite verdauen (43.).

Die Pause unterbrach den Fluss der Grün-Weißen nicht. Im Gegenteil, die Altenberger kamen mit viel Schwung aus der Kabine und hätten in der 48. Minute fast das 3:0 nachgelegt. Nach einem Klapproth-Kopfball staubte Böcker ab, doch für Schiedsrichter Jonas Grütter lag eine Abseitsstellung vor. In der 61. Minute bewies Klapproth noch mal seine Lufthoheit, als er nach einer Ecke das Spielgerät an die Querstange köpfte. „Mir hat echt gut gefallen, dass wir aktiv geblieben sind und die Wege nach vorne gesucht haben“, freute sich Schulze-Marmeling über die Spielweise seiner Truppe. In der letzten halben Stunde traten die Münsteraner engagierter auf, verstanden es aber nicht, für Gefahr zu sorgen. Vielmehr machte Joker Janik Morsell mit einem 18-Meter-Knaller in den Winkel alles klar – 3:0 (79.).

„Die Mannschaft hat das sehr souverän gespielt. Jetzt wird gefeiert. Mal gucken, was sich die Jungs für einen Schabanack ausgedacht haben“, gab Schulze-Marmeling grünes Licht für die große Sause.

In der ersten Runde des Westfalenpokals treffen die Altenberger auswärts auf den SC Lüdenscheid, seines Zeichens verlustpunktfreier Tabellenführer der A-Liga des Kreises Lüdenscheid.

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