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Landesliga: TuS verliert trotz mehr Spielanteilen auch im vierten Spiel

Bei Altenberge ist der Wurm drin

Altenberge

0:3 verloren, noch immer keine Punkte – das hört sich viel schlechter an, als der Altenberger Auftritt gegen SV Dorsten-Hardt eigentlich war. Doch die Effektivität und das Spielglück lag klar aufseiten der Gäste.

Von Tom Veltrupund

Jakob Schlatt (l.) und seine Altenberger konnten aus der Feldüberlegenheitkein Kapital schlagen. Umso effektiver waren die Dorstener, die aus vier klaren Chancen drei Treffer erzielten. Foto: Thomas Strack

Für den TuS Altenberge läuft es in dieser Saison noch nicht so wirklich: Auch wenn gegen den Tabellendritten SV Dorsten-Hardt die Spielanteile und die Hochkaräter klar bei den Gastgebern lagen, hieß es am Ende 0:3 (0:1). So stehen die Grün-Weißen auch nach Spieltag vier immer noch ohne Punktgewinn dar.

Der TuS verpatzte schon den Beginn der Partie und musste somit früh einem Rückstand hinterherlaufen. Im Doppelpass mit Hendrik Bromkamp brachte Ben Beisenbusch die Gäste aus Dorsten in Führung (5.). „Ein Katastrophenstart“, fasste TuS-Coach Andre Rodine die Anfangsminuten passend zusammen. „Danach sind wir die Mannschaft, die das Spiel macht“, so Rodine. „Uns fehlt ein wenig das Spielglück, vorne machen wir unsere Chancen einfach nicht weg.“ Jakob Schlatt hatte im ersten Durchgang die beste, sein Kopfball war aber zu zentral (15.).

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Altenberger das Spielgeschehen, doch einige gute Tormöglichkeiten fanden nicht den Weg ins Netz. Jannik Hagedorn beispielsweise setzte sich per Übersteiger über die linke Seite durch und spielte die Kugel in die Mitte. Zwar erreichte der mitaufgerückte Rechtsverteidiger Felix Risau die Flanke per Grätsche, doch aus wenigen Metern ging der Ball direkt auf den Schnapper Louis Krietemeyer (70.).

Kurze Zeit später machten es die Gäste dann besser, als Alexander Brefort über die rechte Seite durchmarschierte und die Kugel trocken ins linke untere Eck bugsierte (73.). „Selbst der Dorstener Trainer sagte zu mir, dass wir mindestens das 1:1 hätten machen müssen“, erklärte Rodine. „Andersrum machen sie aus vier Schüssen aufs Tor drei Buden, diese Effektivität fehlt uns momentan einfach.“

Kurz vor Schluss schraubte der SV Dorsten-Hardt das Ergebnis dann sogar noch in die Höhe: Jens Maximilian Lensing konnte von rechts völlig unbedrängt flanken, Beisenbusch war dieses Mal mit dem Kopf zur Stelle und entschied das Spiel (87.).

„Das Ärgerliche dabei ist, dass man sieht, dass die Jungs richtig auf dem Platz arbeiten. Man sieht die Sachen, die wir unter der Woche im Training einstudieren“, macht Rodine seiner Elf keinen Vorwurf. Deshalb würde ich mir ein Erfolgserlebnis für sie so sehr wünschen. Dafür müssen wir aber auch hinten in unser eigenen Box kompromissloser verteidigen.“

Die nächste Gelegenheit dazu haben sie am kommenden Sonntag, wenn es zum aktuellen Tabellensiebten SG Borken geht.

TuS Altenberge: Winter – Risau, Exner, Kemper, Wilpsbäumer – Exner, Schlatt – Hölker (62. Haliti), Hagedorn, Greshake – Jungfermann.

Tore: 0:1 Beisenbusch (5.), 0:2 Brefort (73.), 0:3 Beisenbusch (87.).

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