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Landesliga 4: Altenberge verliert Duell der Tabellennachbarn gegen Herbern

Blutleerer Auftritt des TuS

altenberge

Der TuS Altenberge hat das Spiel der beiden Tabellennachbarn mit 0:3 gegen den SV Herbern klar verloren und zeigte dabei einen erschreckend schwache Leistung.

Günter Saborowski

Felix Kemper versucht gegen Julian Trapp, den Torschützen des 1:0, zu klären und kommt dabei zu Fall. Jan Fabian Winter (kl. Bild) hielt seine Mannschaft in Hälfte eins mit guten Paraden im Spiel, verursachte aber auch den Elfmeter. Foto: Thomas Strack

Was für ein müder Auftritt des TuS Altenberge. Wer erwartet hatte, dass die Mannschaft von Trainer André Rodine in diesem Spiel zweier Tabellennachbarn alles für einen Erfolg in die Waagschale werfen würde, der wurde schwer enttäuscht. Mit 0:3 (0:1) verloren die Altenberger die Partie gegen den SV Herbern und sind damit auf den 13. Tabellenplatz abgerutscht. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt nunmehr nur noch drei Zähler.

Von Beginn an machten die Gäste mehr Druck als der TuS und zeigten, dass sie auf keinen Fall als Verlierer vom Platz gehen wollten. Einzig TuS-Keeper Jan Fabian Winter bewahrte seine Mannschaft in Hälfte eins vor einer Katastrophe; denn Herbern hätte bereits zur Pause deutlicher als mit 1:0 führen können. Ausgerechnet dieses 0:1 ging auf die Kappe des Schnappers, der kurz vor der Pause am Strafraumeck in Höhe der Torauslinie Daniel Krüger zu Fall brachte. Julian Trapp verwandelte den fälligen Elfer sicher (45.).

Nach dem Wechsel legte Herbern direkt mit dem 2:0 durch Sebastian Schütte nach. Den Schuss von Patrick Sobbe parierte Winter noch, für den Nachschuss kam er zu spät (47.). Keine Fünf Minuten später erhöhte Krüger nach einem langen Pass aus der Abwehr per Konter auf 3:0 für den SV Herbern (52.).

„Der Sieg war verdient, darüber müssen wir uns nicht unterhalten. Wir haben nichts von dem gezeigt, was wir in der Vorbereitung auf die Platte gebracht haben“, war Rodine leidlich sauer auf sein Team. Die Abstände zu groß, das Passspiel katas­trophal – Rodine hätte die Liste noch weiter ausführen können. „Mit dem 0:2 direkt nach der Pause war das Spiel gegessen“, so der Trainer, der seiner Mannschaft in der Kabine „klar“ seine Meinung gesagt habe, die Botschaft aber nicht angekommen sei.

Die einzige erwähnenswerte Torchance der Altenberger war ein Fallrückzieher von Toni Vogt nach einer Kopfballvorlage von Steffen Exner (71.). Doch bei dem Getümmel im Sechzehner behielt Herberns Torwart Philipp Sandhowe den Überblick und schnappte sich den Ball. Auch nach dem 3:0 zeigte Herbern mehr Biss als der TuS.

TuS: Winter - Wilpsbäumer, Kemper, Wiechert, Risau – Exner, Schlatt, Haliti – Vogt, Hagedorn (71. Greshake), Köhler (71. M. Adler).

Tore: 0:1 Trapp (FE 45.), 0:2 Schütte (47.), 0:3 Krüger (52.).

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