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Die Frauen-Bezirksliga im Überblick: TuS Altenberge fährt Achterbahn

Die Null ist die Ziffer der Woche

Kreis Steinfurt

In der Frauenfußball-Bezirksliga ist was los: Die SG Horstmar/Leer macht mit ihrer neuen Defensivstärke fast schon Angst, und der TuS Altenberge bleibt nach einem ganz wilden Ritt in Holtwick/Legden an der Tabellenspitze. Sorgen bereitet der FC Matellia Metelen, der einfach nicht in den Tritt kommt.

Maike Kreimer (r.) und die SG Horstmar/Leer setzten sich am Sonntag beim Tabellenletzten Germania Hauenhorst II mit 2:0 durch. Nach den bisher fünf ausgetragenen Begegnungen ist das Team immer noch ohne Gegentreffer. Foto: Marc Brenzel

In der Frauenfußball-Bezirksliga rollte am Sonntag wieder der Ball. Dabei spielte eine Ziffer eine große Rolle: die Null.

Germ. Hauenhorst II – SG Horstmar/Leer 0:2 (0:1)

Die Damen aus Horstmar und Leer lieferten schon bessere Spiele ab, aber auch eine mäßige Leistung genügte, um drei Punkte aus Hauenhorst mitzunehmen. „Die Mannschaft wirkte ein bisschen schläfrig und hatte Glück, dass der Gegner ganz zu Beginn der Partie nur die Latte getroffen hat“, so Trainer Stefan Schwarthoff. Den vierten Sieg im fünften Spiel tütete in erster Linie Anna Isfort ein, die mit ihrem starken linken Fuß zwei Mal erfolgreich war (24./65.). Bemerkenswert: Die SG bleibt auch nach dem fünften Spieltag ohne Gegentreffer (22:0 Tore). „Wir verteidigen klüger und besser im Kollektiv“, begründete Schwarthoff, warum die Null immer noch steht.

Matellia Metelen – RW Alverskirchen 0:2 (0:2)

Die steht sozusagen auch in Metelen noch – das 0:2 gegen Alverskirchen war die fünfte Niederlage im fünften Saisonspiel. Das Ergebnis führte Trainer Stefan Okon im Wesentlichen auf eine dünne Vorstellung in der ersten Hälfte zurück. Louisa Rielmann (7.) und Verena Schulze Wemhove (35.) bestraften die Unzulänglichkeiten der Matellia. Im zweiten Abschnitt näherte sich das Heimteam seiner Normalform an, doch dabei sprangen kaum Chancen heraus. „Das Fehlen von Fabienne Iking war deutlich anzumerken“, meinte Okon. „Wir müssen dringend den Bock umstoßen.“ Damit wollen die Fußballerinnen aus der Vechtegemeinde am Sonntag bei SW Esch beginnen.

SG Holtwick/Legden – TuS Altenberge 4:5 (1:3)

Mit einer „Null mit Sternchen“ wartet auch der TuS Altenberge auf – die Truppe von Trainer-Urgestein Hennes Jerzinowski ist nach dem Erfolg am Sonntag als einzige Mannschaft in der Bezirksliga-Staffel 6 noch „verlustpunktfrei“.

Das Duell auf dem Holtwicker Kunstrasenplatz hatte es in sich. Shanice Lüttecke (10.), Isabel Multhoff (27.) und Sharleen Lüttecke (33.) dokumentierten mit ihren Toren die Überlegenheit des Tabellenführers. Störend waren vor der Pause nur das Eigentor von Karolin Hauling zum zwischenzeitlichen 1:2 (31.) und die erneut verbesserungswürdige Chancenverwertung.

In der zweiten Halbzeit drehten die Gastgeberinnen mächtig auf: Vera Hackenfort (63.) und Sophia Büttelbrock (68.) glichen zum 3:3 aus. Das wollte Kathrin Speck­amp so nicht stehen lassen – 4:3 für den TuS (84.). Holtwick/Legden antwortete mit Hackenforts 4:4 (88.). „Ich habe nur gedacht, das kann doch nicht sein“, rieb sich Jerzinowski den Kopf.

Mit einem Unentschieden wollte sich der Coach aber auf keinen Fall zufrieden geben. Mit Jasmin Walkowiak brachte er eine frische Kraft für die Offensive und forderte ein schnelles Spiel nach vorne. Das setzten die Altenbergerinnen exzellent um, denn keine 60 Sekunden nach dem Anstoß gelang Shanice Lüttecke der 5:4-Siegtreffer. „Das war ein wildes Auf und Ab. Holtwick/Legden ist ein wirklich gutes Team, aber wir dürfen mit unseren Chancen nicht so fahrlässig umgehen. Das nächste Mal hätte ich es gerne ein bisschen ruhiger“, bezog Jerzinowski Stellung. Der kommende Gegner für die Elf aus dem Hügeldorf ist die SpVgg Vreden.

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