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Fußball: Die Halbjahresbilanz des TuS Altenberge II

Eine Mannschaft, die Bock hat

Altenberge

Viel Spaß hatte die Fußballabteilung des TuS Altenberge in dieser Saison an der zweiten Mannschaft. Die spielt in der Kreisliga A eine tolle Rolle. Trainer Dominik Adler ist mehr als zufrieden, doch noch lange nicht satt. Die Goldene Ananas ist ihm zu wenig.

-omw-

Zum Schreien gut ist, was Simon Gerdes (13 Einsätze, neun Tore) und die TuS-Reserve in dieser Saison spielen. Foto: Thomas Strack

„Wenn mir jemand zu Beginn der Saison gesagt hätte, dass wir zur Winterpause auf Platz zwei stehen, dann hätte ich das sofort angenommen“, fasst Dominik Adler die sehr gelungene Hinrunde zusammen. Adler bildet zusammen mit Frederik ten Voorde, Julius Höltje und Max Jürgens den Trainerstab der Reserve des TuS Altenberge. Nach 13 Spielen stehen bereits 30 Punkte auf dem Konto der Altenberger A-Liga-Fußballer. Die drei Niederlagen setzte es gegen die Zweitvertretungen von Roxel, Gievenbeck und Kinderhaus. Letztere grüßt mit sieben Punkten Vorsprung und einem Spiel mehr von der Spitze.

„Ein Grund für den Erfolg ist sicherlich unsere mannschaftliche Geschlossenheit. Trotz schwieriger Bedingungen können wir immer eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen“, sagt Adler. Der generell kleine Kader, Verletzungspech sowie Abstellungen an die erste Mannschaft zwangen das Trainerteam ein ums andere Mal zur Improvisation. Adler unterstreicht den Ausbildungsgedanken der Zweiten. „Vier Spieler aus unserem Kader haben die gesamte Winter-Vorbereitung der Landesliga-Formation mitgemacht. Tim Merker spielte vergangenen Sonntag gegen Bockum-Hövel sogar 90 Minuten mit. Das beweist, dass wir hier einiges richtig machen“, zeigt sich Adler zufrieden.

Als weiteren Aspekt nennt der Übungsleiter, dass es nicht viele Mannschaften gebe, „die wie wir aktiv Fußball spielen wollen“. Dabei erinnert er an die unglückliche 0:1-Niederlage gegen Roxel II: „In der gesamten Partie sind vielleicht zwei Bälle lang geschlagen worden – das hat absoluten Seltenheitswert in unserer Liga“. Und das sei ein Markenzeichen seiner Truppe: „Das trägt uns, dafür sind wir gefürchtet. Ich glaube nicht, dass sich jemand freut, gegen uns zu spielen.“

Doch auch am Sportpark Großer Berg ist nicht alles Gold was glänzt. „In den letzten Partien haben wir uns offensiv eine kreative Pause genommen“, findet Adler. Daran will das Trainer-Team mit den Kickern arbeiten. Die Elf soll aggressiver gegen den Ball und offensiv variabler werden: „Die meisten Chancen erarbeiten wir uns über die Außen. Wir wollen in der Rückrunde auch häufiger durch das Zentrum durchbrechen.“

Zudem wünscht sich Dominik Adler eine bessere Trainingsbeteiligung. Drei neue Spielern bereichern in der Rückrunde das Team: Jonas Hammer kehrt von seinem Auslandssemester zurück, Daniel Kircher (Oldenburg) sowie Kamran Ahmady (Sportfreunde Lotte) stoßen komplett frisch dazu. Zudem schnürt Adler selbst wieder die Schuhe.

Wie die zweite Saisonhälfte verläuft, hänge auch davon ab, wie gefragt die Altenberger Reserve-Spieler bei der Landesliga-Mannschaft von André Rodine sind. „Nichtsdestotrotz wollen wir ab dem 20. Spieltag nicht um die goldene Ananas spielen, sondern Kinderhaus Woche für Woche unter Druck setzen und Platz zwei verteidigen“, gibt Adler das Ziel vor. Er ist sich sicher: „Die Mannschaft hat da Bock drauf.“

Am 6. März (Sonntag) rollt der Ball wieder in der Kreisliga A 3 Münster. Zum ersten Pflichtspiel des neuen Jahres lädt die Altenberger Reserve zum Derby gegen GS Hohenholte ein.

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