Fußball: Landesliga 4

Gut mitgehalten – trotzdem verloren

altenberge

Knapp verloren bringt leider auch keine drei Punkte. Der TuS Altenberge muss sich nach dem 1:2 bei Westfalia Kinderhaus wie ein unglücklicher Verlierer fühlen, denn er hatte den Spitzenreiter lange Zeit Paroli geboten und hätte einen Punkt verdient gehabt.

Fabian Renger

Dennis Behn (r.) machte das Tor des Tages für den TuS Altenberge. Half nichts, in Kinderhaus gab‘s null Punkte. Foto: Heimspiel/Christian Lehmann

„Heute Abend oder morgen Vormittag darf man noch niedergeschlagen sein.“ André Rodine wirkte gefasst. Der Trainer des TuS Altenberge hatte einen 90-minütigen Fight seiner Mannschaft miterlebt. Auswärts beim Tabellenführer Westfalia Kinderhaus gab der TuS alles, führte 1:0 zur Pause – um schlussendlich dann doch 1:2 zu verlieren.

„Das Ergebnis ist bitter“, resümierte Rodine. Vor allem, weil es so nicht hätte kommen müssen. Altenberge presste offensiv, legte eine hohe Laufbereitschaft an den Tag. „Das hat Spaß gemacht zuzuschauen“, bemerkte Rodine. Sein Kollege aus Kinderhaus, Marcel Pielage, sah‘s ähnlich: „Altenberge hat uns in den ersten 20 Minuten den Schneid abgekauft.“

Genau in diese Phase hinein fiel der TuS-Führungstreffer: Steffen Exner passte flach in die Tiefe, Dennis Behn verwertete (14.). Die Hügeldörfler hätten noch erhöhen können, Chancen durch Luca Jungfermann oder auch Gerrit Brinkmann waren vor der Pause vorhanden. Doch es blieb beim knappen Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel blitzte schließlich erst einmal die individuelle Klasse der Hausherren auf. Pielage sprach von einem Spiel auf ein Tor – dem konnte Rodine nicht widersprechen. Zumindest bezogen auf die ersten 20 bis 25 Minuten nach dem Wiederanpfiff. Folgerichtig glich der Ligaprimus aus. Ein langer Ball von Marcel Lütke Lengerich bereitete der Altenberger Defensive Probleme, die Corvin Behrens ausnutzte (53.). Der Ausgleich. Und nun? Altenberge antwortete wenig später: Malte Greshake scheiterte im Eins-gegen-Eins jedoch an Westfalia-Schnapper Tim Siegemeyer.

Ärgerlich war aus Rodines Sicht, wie es zum 1:2 kam. Eine undurchsichtige Aktion am Strafraumeck hatte einen Elfmeter zur Folge. Handspiel? Foulspiel? Man weiß es nicht. Während der TuS-Trainer rätselte, traf Behrens sicher vom Punkt (79.).

In der Folge flogen noch die einen oder anderen hohen Bälle in den Münsteraner Strafraum. Letztendlich ohne Erfolg für den Gast.

TuS Altenberge:  Wenning-Künne, Risau, Exner, D. Behn (58. Greshake), Wilpsbäumer, Jungfermann (63. Hölker), Brinkmann (83. Hagedorn), Wesselmann, Kemper, Volmering, Martin (83. K. Behn).

Tore:0:1 D. Behn (14.), 1:1 Behrens (53.), 2:1 Behrens (79., Foulelfmeter).

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