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Bezirksliga: Markmann feuert die SG Horstmar/Leer zum Sieg

Irres Ende beim Heimspiel des TuS Altenberge

Kreis Steinfurt

Viel Musik war am Wochenende in den Spielen in der Frauenfußball-Bezirksliga drin. In Altenberge sah der FC Matellia Metelen bis weit in die Nachspielzeit wie der sichere Sieger aus, doch dann schlug das Heimteam noch einmal zu. Galaxy-Trainer Hennes Jerzinowski verstand am Sonntag die Welt nicht mehr, und für die SG Horstmar/Leer feierte eine Spielerin ein überragendes Startelfdebüt.

Von Marc Brenzel

Altenberges Trainer Hans-Jürgen Albrecht (r.) stellte sein Team in der Pause nochmal neu ein. Das half, denn im Heimspiel gegen Matellia Metelen holten die TuS-Damen dank eines ultraspäten Treffers noch ein 2:2. Foto: Thomas Strack

Ohne Spitzenreiter SpVgg Langenhorst/Welbergen – die Ochtruper waren spielfrei – ging es für die Bezirksliga-Fußballerinnen in der Staffel 6 um Punkte. Viel Action war vor allem in der Schlussphase der Partie TuS Altenberge gegen Matellia Metelen drin.

TuS Altenberge - Matellia Metelen 2:2 (1:1)

In einem Duell zweier ebenbürtiger Teams hatte Fabienne Iking nach Zuspiel von Franziska Pöpping für die Gäste vorgelegt (10.). Lena Füchter war für das 1:1 zuständig (25.), das bis weit in die Schlussphase Bestand hatte. Dann nahm die Partie noch mal richtig Fahrt auf: Metelens Maike Faber schüttelte zwei Gegenspielerinnen ab und bediente die mitgelaufene Anne Spitthoff – 1:2 (88.). Tief in der Nachspielzeit bekamen die Altenbergerinnen einen Freistoß zugesprochen, den die Matellia-Deckung nicht richtig klärte. „Wie beim Ping Pong ging der Ball durch den vollbesetzten Strafraum. Irgendwie kam die Kugel zu Sharleen Lüttecke, die aus 18 Metern abzog, und irgendwie ging das Ding rein“, schilderte TuS-Trainer Jürgen Albrecht den Ausgleich auf den letzten Drücker. „Daran hatte ich ehrlich gesagt nicht mehr geglaubt. Das kann ein ganz wichtiger Punkt für uns werden.“ Die Stimmung auf der Gegenseite plumpste hingegen in den Keller. „Der Schiri zeigt drei Minuten Nachspielzeit an, macht daraus aber sechs. Und mit der letzten Aktion des Spiels kriegen wir das 2:2. Boah, was waren wir stinkig“, ließ Faber Dampf ab.

SG Holtwick/Legden - Galaxy Steinfurt 6:2 (5:1)

Galaxy-Trainer Hennes Jerzinowski schüttelte nach dem Abpfiff nur noch mit dem Kopf: „Wir verlieren 2:6, müssen aber 7:2 gewinnen. Der Spielverlauf ist restlos auf den Kopf gestellt worden.“ Die Gäste übertrafen sich im Auslassen der Chancen. Anna-Lena Bröcking, Anni Bauland, Elena Mader und Hannah Scheipers schossen Fahrkarten. Mehr Zielwasser hatte das Heimteam getrunken: Vera Hackenfort (3), Jule Wortmann und Julia Lieftucht ebneten bereits vor der Pause den Weg. Nach dem Wechsel machte Hackenfort mit ihrem vierten Tor das halbe Dutzend voll. „Die schießen vier Mal auf das Tor und erzielen sechs Tore. Und wir treffen die leere Bude aus zwei Metern nicht“, stöhnte Jerzinowski. Die beiden Galaxy-Tore markierten Bröcking (30.) und Bauland (70.).

Fortuna Gronau - SG Horstmar/Leer 0:4 (0:3)

Dass Anke Markmann die Spielerin des Spiels war – darüber gab es im Anschluss keine Diskussion. Mit einem lupenreinen Hattrick legte die Rechtsaußen zwischen der 14. und 28. Minute den Grundstein zum Auswärtssieg. Für die aus Nordwalde gekommene Markmann war es der erste Startelfeinsatz für Horstmar/Leer. Treffer Nummer vier ging auf das Konto von Sina Frahling (70.). „Total verdient, wir Ball und Gegner super laufen lassen“, freute sich SG-Coach Stefan Schwarthoff.

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