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Fußball: Neuer Spieler und jede Menge Ausfälle in Altenberge

Nächsten Sonntag wird‘s besser

Altenberge

Das Lazarett beim TuS Altenberge nimmt Ausmaße an, die sind schier unglaublich. Da passt es gut, dass mit Toni Vogt ein neues Gesicht auf dem Platz zu sehen war.

Von Günter Saborowskiund

Einen Schritt zu spät kamen hier am Sonntag Felix Risau (l.) und Toni Vogt (r.). Der neue Mann beim TuS kommt aus dem Hessischen und trainiert seit zwei Wochen erst bei den Altenbergern mit. Foto: gs

„Wer ist denn der Knabe mit der Nummer 14 da vorne? Der mit den dunklen Haaren, der da so viel rennt?“, fragten sich am Sonntag beim Spiel des TuS Altenberge gegen die SG Bockum-Hövel zwei Altenberger Paohlbürger und rätselten aufgeregt am Spielfeldrand, bis sie zu der Frage übergingen: „Und wat is eigentlich mit Malte?“ Der stand bekanntlich nicht auf dem grünen Rasenviereck. Aber dazu später mehr.

Zur Aufklärung sei gesagt, der schwarzhaarige Spieler mit den flinken Beinen heißt Toni Vogt und studiert seit Kurzem in Münster BWL. Die erste Mannschaft des TuS hat somit in seiner vordersten Reihe einen neuen Spieler. Vogt ist 19 Jahre alt und kommt aus dem hessischen Dieburg. Er hat dort bislang in der Kreisliga B gespielt und wurde schon zu A-Jugendzeiten bei den Senioren eingesetzt – wie sein aktueller Trainer André Rodine bestätigt.

Die hessische Kreisliga B ist allerdings nicht zu vergleichen mit der unsrigen, die bekanntlich die zweitunterste Spielklasse darstellt. Im hessischen Fußballverband ist die Einteilung anders: Nach der Hessenliga und der Verbandsliga als höchste Ligen gibt es die Gruppenliga, die Kreisoberliga, die Kreisligen A bis D und als letzte die Kreisklasse.

„Toni trainiert seit zwei Wochen bei uns regelmäßig mit und hat bis jetzt einen guten Eindruck hinterlassen. Er bringt eine gute Dynamik mit und ist torgefährlich“, beschreibt Rodine seinen neuen Stürmer. „Er studiert in Münster und hat einige Vereine in Münster angeschrieben, ob er mal ein Probetraining machen könne. Altenberge hatte er nicht direkt auf dem Zettel“, erläutert der Altenberger Trainer den Werdegang der Verpflichtung.

Der Youngster kam gerade recht, denn die Personalsituation ist angesichts einer Verletzungsmisere beim TuS aktuell nicht besonders erfreulich. Am Sonntag zog sich zum Ende der ersten Halbzeit Asdren Haliti eine Muskelverletzung zu. Für ihn wurde Henrik Berentzen eingewechselt, der sich nach kurzer Spielzeit ebenfalls verletzte. „Zerrung oder Muskelfaserriss, drei Wochen fehlt er bestimmt“, erklärt Rodine, der noch weitere Namen auf seiner Lazarettliste hat. Maxi Langer saß mit Kniebandage auf der Bank – Muskelfaserriss in der Wade.

Niklas Wiechert, ebenfalls auf der Bank, war gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt, ist aber einsatzfähig. Angreifer Finn Köhler wird in den nächsten zwei Wochen berufsbedingt wegen eines Praktikums nach Frankfurt gehen. Johannes Wesselmann fehlte am Sonntag wegen einer privaten Feier. Jakob Gerstung laboriert an einer muskulären Verletzung der Wade und dürfte in zwei bis drei Wochen, so Rodine, wieder ins Training einsteigen können.

Torhüter Valentin Schulz leidet an einer Prellung im Ellbogen, auf Mauro Martin muss der TuS ebenfalls noch einige Zeit verzichten. Er ist durch seinen Job und anschließenden Urlaub verhindert. Steffen Exner, der am Sonntag ebenfalls Zivil trug, musste seine zwei Spiele andauernde Sperre von Rinkerode absitzen und kann am dritten Spieltag gegen BSV Roxel wieder mitwirken.

Und Linksfuß Malte Greshake, der schon beim ersten Spiel in Bönen fehlte und den die beiden älteren Herren am Sonntag auf den Platz vergeblich gesucht haben? „Malte hat Probleme mit der Hüfte. Dort berühren sich Oberschenkelknochen und Gelenkpfanne“, klärt Altenberges Trainer André Rodine auf. Wann er wieder spielt? Aktuell noch ungewiss.

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