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Landesliga: Umbruch im Hügeldorf

Risau und Köhler verlassen den TuS Altenberge

Altenberge

Zu GW Nottuln zieht es im Sommer die beiden Altenberger Felix Risau und Finn Köhler. Diese Lücken zu schließen, ist eine Aufgabe für einen Sportlichen Leiter, der installiert werden könnte. Abteilungsleiter Dietrich Schulze-Marmeling hat einen Kandidaten im Auge. Klarheit soll bald auch in der Trainerfrage herrschen.

-mab-

Felix Risau (l.) sucht eine Liga höher eine neue Herausforderung. Er wechselt im Sommer zu GW Nottuln. Foto: Thomas Strack

Finn Köhler und Felix Risau werden den TuS Altenberge im Sommer verlassen. Beide wechseln zum ambitionierten Westfalenligisten GW Nottuln. Das bestätigte jetzt Altenberges Fußball-Abteilungsleiter Dietrich Schulze-Marmeling.

Zuvor hatten Luca Jungfermann (Borghorster FC) und Asdren Haliti (Emsdetten 05) einen neuen Verein für 2022/23 präsentiert. Zudem kündigte Henrik Wilpsbäumer an, am Saisonende aufzuhören. „Dazu können andere Akteure kommen, die berufs- oder altersbedingt kürzer treten wollen. Die Situation ist nicht neu, in der Vergangenheit wurden solche mit einem guten Team von Funktionsträgern bewältigt“, erinnert Schulze-Marmeling.

Zu so einem Team gehöre seiner Meinung nach unbedingt ein Sportlicher Leiter für die erste und zweite Mannschaft sowie für die U 19, der sich unter anderem mit der Kaderplanung beschäftigen würde. Den gelte es zu installieren. Schulze-Marmeling kann sich den aktuellen Trainer der ersten Mannschaft, André Rodine, der am Saisonende von seinem Coaching-Posten zurücktritt, gut in dieser oder in einer ähnlichen Position vorstellen: „André hat hier Bereitschaft signalisiert, will sich aber verständlicherweise nicht für drei Jahre oder mehr verpflichten, was auch niemand von ihm verlangt. Ich denke, da finden wir einen Kompromiss. Wenn er dann irgendwann bei einem anderen Verein ins das Trainergeschäft einsteigen will, ist das halt so.“

„Ich kann mir vorstellen, im Hintergrund mitzuarbeiten. Da kämen Themen auf, die mir sicherlich Spaß machen würden. Sportlicher Leiter muss ich aber nicht genannt werden. Ich möchte das jetzt auch nicht so hoch hängen“, bezieht Rodine Stellung und erbittet sich Bedenkzeit.

Noch nicht geregelt ist Rodines Nachfolge auf dem Trainerposten. „Wir sind in Gesprächen. Die Vorgänger hießen Florian Reckels und Rodine, und in diese Schuhe passt nicht jeder. Wir haben traditionell ziemlich clevere Spieler, die einiges über Fußball wissen. Denen kann ich nicht jeden Trainer vor­setzen“, betont Schulze-Marmeling. Der Abteilungsleiter ist jedoch zuversichtlich, bis spätestens in zehn Tagen eine Lösung gefunden zu haben. Zwei Kandidaten hätten sich in den Gesprächen als geeignete Lösung herauskristallisiert.

Apropos Nottuln: Mit Torwart Marc Wenning-Künne (1. FC Gievenbeck) schließt sich im Juli ein früherer Altenberger den Grün-Weißen an.

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