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Bezirksliga: Ecke direkt verwandelt

Siege für Langenhorst und Horstmar/Leer

Kreis Steinfurt

Bernd „Dr. Hammer“ Nickel, der zwischen 1968 und 1983 für Eintracht Frankfurt in der Bundesliga spielte, verwandelte in seiner Profi-Laufbahn vier Ecken direkt. Anna Isfort von der SG Horstmar/Leer braucht seit dem 2:0-Erfolg über den TuS Altenberge noch drei, um mit Nickel gleichzuziehen. An der Spitze der Bezirksliga bleibt die SpVgg Langenhorst/Welbergen, die die Falken aus Saerbeck vom Himmel holte.

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Anna Isfort erzielte mit einer direkt verwandelten Ecke über Altenberges Torfrau Lara Schwier hinweg die Führung für die SG Horstmar/Leer. Foto: Thomas Strack

An der Spitze der Bezirksliga 6 bleibt die SpVgg Langenhorst/Welbergen. Am Samstag rupften sie die Falken aus Saerbeck (8:2). Das Derby zwischen Horstmar/Leer und Altenberge ging mit 2:0 an die Spielgemeinschaft. Der FC Galaxy war spielfrei, der FC Matellia Metelen trat gar nicht erst an.

SpVgg Langenhorst/W. - Falke Saerbeck 8:2 (4:0)

Die ersten beiden Tore von Clara Homölle (7.) und Corinna Rüschoff verpasste Trainer Marc Bethge noch, weil er vormittags länger arbeiten musste. Klara Koers (30.) und nochmals Rüschoff (44.) sorgten für den Pausenstand. Im zweiten Abschnitt erhöhten Koers (52.), Rüschoff (79.) und Homölle (80.). Hinzu kam ein Eigentor von Dinah Huckebrink (55.). Die beiden Ehrentreffer der Falke-Damen durch Annika Korte (63.) und Emma Harrison (77.) stufte Bethge als Schönheitsfehler ein. „Das Ergebnis ist hochverdient, wir haben sogar noch ein paar Möglichkeiten ausgelassen“, so der Übungsleiter.

Matellia Metelen - Turo Darfeld 0:2 (Wertung)

Erkrankte, Verletzte, beruflich und privat verhinderte – das hätte laut Matellia-Trainer Stefan Okon die Personaldecke so strapaziert, dass die Metelenerinnen nicht antreten konnten. „Nach dem Schneefall am Freitag hatte ich ja noch so ein bisschen gehofft, dass das Wetter vielleicht für eine Absage sorgt, aber so weit ist es nicht gekommen“, meinte Okon. Die Partie wird mit 2:0 für den Tabellenzweiten aus Darfeld gewertet.

SG Horstmar/Leer - TuS Altenberge 2:0 (1:0)

Die Sichtweise auf ein Fußballspiel ist manchmal unterschiedlich und kann zwischen den beteiligten Trainern ordentlich auseinander gehen. Beim 2:0-Sieg der SG indes waren sich Jürgen Albrecht vom TuS Altenberge und Stefan Schwarthoff einig: drei verdiente Punkte für Horstmar/Leer. In der Wahrnehmung des Führungstreffers von Anna Isfort – ein direkt verwandelter Eckstoß in der 14. Minute – offenbarten beide Coaches jedoch unterschiedliche Ansichten. Während Albrecht mutmaßte, dass eine Windböe den Ball am kurzen Pfosten ins Tor trug, war sich Schwarthoff sicher, dass die Kugel über die Torfrau Lara Schwier hinweg am zweiten in die Maschen ging (siehe Bild oben).

Einig waren sich beide aber wieder, als es um die Wiedergabe der Spielanteile und Torchancen ging. Die SG war hier zielstrebiger und hatte durch Sina Frahling, Michelle Telgmann, Anke Markmann und Nadine Thiemann das Gros an Möglichkeiten, wodurch das Ergebnis hätte höher ausfallen können, wenn nicht müssen. Was auch der zweite Treffer in der 66. Minute durch Sarah Rodine – ein Schuss aus 18 Metern unter die Latte – verdeutlicht. Bei Altenberge, so berichtete Albrecht, hätten Sophia Holst, Celine Pöttgen und Pauline Schengber Einschussmöglichkeiten auf dem Stiefel gehabt, die aber nicht unbedingt der Kategorie zwingend zuzuordnen gewesen wären. Auf jeden Fall blieb der Dreier in Horstmar, egal, mit wie viel Wind der Ball beim 1:0 über der Torfrau einschlug – oder eben nicht.

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