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Bezirksliga: Horstmar/Leer zu stark für den FC Galaxy

SpVgg Langenhorst/Welbergen gewinnt Spitzenspiel

Kreis Steinfurt

In der Bezirksliga der Frauen hat die SpVgg Langenhorst/Welbergen die Tabellenführung wieder übernommen. Die Ochtruperinnen gewannen das Spitzenspiel gegen Turo Darfeld dank eines Treffers von Corinna Rüschoff mit 1:0. Erfolge feierten auch Matellia Metelen, der TuS Altenberge und die SG Horstmar/Leer. Auf der Schattenseite standen mal wieder die Galaxy-Fußballerinnen.

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Corinna Rüschoff (r.) unterstrich einmal mehr ihre Qualitäten als Torjägerin. Im Spitzenspiel gegen Turo Darfeld erzielte die SpVgg-Angreiferin das goldene Tor. Foto: Thomas Strack

In der Frauenfußball-Bezirksliga stand am Sonntag der ultimative Vergleich der beiden besten Mannschaften in dieser Saison auf dem Spielplan: Die SpVgg Langenhorst traf im eigenen Stadion auf Tabellenführer Turo Darfeld.

SpVgg Langenhorst/W. - Turo Darfeld 1:0 (1:0)

Mit einem 1:0-Sieg haben die Schwarz-Gelben nicht nur nach Punkten mit Darfeld gleichgezogen, sondern dank des besseren Torverhältnisses auch den ersten Platz wieder eingenommen. Das Tor des Tages erzielte Corinna Rüschoff in der 35. Minute. Vorausgegangen war eine Kombination über Wenke Löcker und Clara Homölle. Kurz darauf kamen die Gäste zu zwei guten Gelegenheiten, die jedoch nichts einbrachten. „Ansonsten hatten wir den Gegner gut im Griff. In der zweiten Hälfte hätten wir das 2:0 erzielen müssen“, verwies Marc Bethge auf zwei vielversprechende Chancen von Rüschoff und Clara Bos. Ansonsten hatte der SpVgg-Übungsleiter absolut nichts zu bemängeln.

Matellia Metelen - Teuto Riesenbeck 3:1 (1:0)

Die Matellia zementiert sich mit nunmehr 29 Punkten in der oberen Tabellenhälfte ein. Gegen Riesenbeck erzielte Maike Faber schon in der vierten Minute das 1:0. Faber war es auch, die den Vorsprung nach etwas mehr als einer Stunde verdoppelte. Sie nahm einen weiten Abschlag von Torhüterin Hanna Spitthoff auf und vollstreckte. Fabienne Iking erhöhte wenig später auf 3:0. Die Gäste verkürzten durch Theresa Boße auf 1:3 und hatten Chancen auf den Anschlusstreffer, der aber nicht mehr fiel. „Wir haben aus unseren Gelegenheiten mehr gemacht als der Gegner. Unter dem Strich ist der Sieg verdient“, kommentierte Matellia-Coach Stefan Okon.

Falke Saerbeck - TuS Altenberge                    0:2 (0:0)

Altenberges Fußballerinnen mussten in Saerbeck auf Naturrasen spielen und kamen eine Halbzeit lang nicht damit zurecht. „Wir waren richtig schlecht und haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden“, beklagte Trainer Jürgen Albrecht die Leistung seiner Frauen. „Wir hatten null Torchancen, Saerbeck war sogar ein wenig gefährlicher als wir“, sagte der Coach.

In der Kabine habe er die Partie analysiert und an die Ehre der Mannschaft appelliert, die dann in Durchgang zwei mehr Druck machte. Mit Lena Füchters Treffer in der 50. Minute, ein Schuss aus 20 Metern in den Winkel, platzte dann der Knoten. Dennoch hatte der TuS zwei Mal Glück, als die Falke-Frauen in der 60. und 77. Minute nur die Latte trafen. Mit Sharleen Lütteckes 2:0 in der 80. Minute nach Zuspiel von Sophia Holst war der Drops dann gelutscht. „Das war der schönste Spielzug über die linke Seite“, sah Albrecht wenigstens einen Lichtblick.

FC Galaxy Steinfurt - SG Horstmar/Leer  0:3 (0:2)

40 Minuten lang taten sich die Horstmarer Spielerinnen in dieser kampfbetonten Partie gegen den Tabellenletzten schwer. Galaxy hatte in der dritten Minute sogar Pech mit einem Lattenkracher, der letztlich für die Gäste ein Wachmacher war. In der 23. Minute wurde ein Treffer von Anna Isfort – ein direkter Freistoß in den Winkel – wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. „Warum nicht, weiß keiner“, erklärte Stefan Schwarthoff. Kurz vor der Pause erzielte Meike Kreimer nach einem Pass von Sina Frahling, die Schwarthoff als beste Spielerin auf dem Platz bezeichnete, die Führung (42.), die Johanna Nicolaus mit einem Eigentor in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch auf 2:0 hochschraubte. Nicolaus fälschte einen Schuss von Franziska Blömer noch unhaltbar ab. Nach dem Wechsel hatten die SG-Frauen weitere Möglichkeiten, doch das 3:0 durch Anna Isfort fiel erst in der 85. Minute. Frahling und Meike Kreimer leisteten die Vorarbeit zu diesem Treffer.

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