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Landesliga: Big Points im Abstiegskampf gehen nach Gemen

TuS jetzt auf Abstiegsplatz

Altenberge

Im Abstiegskampf der Landesliga 4 hatte der TuS Altenberge die Möglichkeit sich von Westfalia Gemen abzusetzen. Die Elf von Trainer André Rodine präsentierte sich allerdings nicht landesligatauglich. Den ersten Gegentreffer fing sich Altenberge bereits nach sechs Minuten.

Von Oliver Wilmer

Auch Malte Greshake (r.) gelang es Foto: Thomas Strack

Im Kampf um den Klassenerhalt verliert der TuS Altenberge deutlich mit 0:3 (0:3). Der direkte Konkurrent Westfalia Gemen nimmt die drei Zähler mit nach Hause, überholt den TuS in der Tabelle und schickt diesen damit auf einen Abstiegsrang.

Die erste schlechte Nachricht ereilte die Hausherren früh in der Partie. Im Zweikampf mit Nico Genieser rutschte Felix Risau aus. Vor Valentin Schulz legte Genieser quer auf Julius Gerster, der zur Führung traf (6.). Die zielstrebigen Borkener wollten schnell nachlegen. Luka Ellermann dribbelte von der rechten Seite ins Zentrum, ließ zwei Gegner problemlos stehen und vollendete zielsicher ins lange Eck (20.). Mit dem Nackenschlag verließ die Hausherren die Körpersprache. Ohne Robustheit in den Zweikämpfen und spielerische Lösungen gab Gemen weiter den Ton vor. Ein Eckball landete am zweiten Pfosten bei Gerster, der die Kugel volley in der rechten Ecke versenkte. Die Halbzeitführung hätte durchaus höher für die Gäste ausfallen können, aber Schulz parierte sowohl gegen Ken Kirchhoff (32.) wie auch gegen Genieser (34.) und Gerster (37.) aus kurzer Distanz. Ein Lebenszeichen setzte Luca Jungfermann, als er das Runde knapp neben den Pfosten setzte.

Im zweiten Durchgang beschränkte sich Gemen darauf, das Ergebnis zu verwalten. Die Hügeldörfler präsentierten sich weiterhin unkreativ. Hereingaben von Risau (55.), Henrik Berentzen (72.) oder Henrik Wilpsbäumer (79.) landeten stets im Fuß der Westfalia. Ebenso stellte Jakob Schlatts Abschluss keine Gefahr für den gegnerischen Kasten dar (85.). Das fand auch TuS-Trainer André Rodine: „Das waren nicht mehr als Halbchancen. Ich dachte, wir nehmen den Schwung aus den letzten drei Spielen mit, aber da habe ich weit gefehlt.“ Und mitunter blickt der Coach mit Realismus auf die letzten drei Spiele: „Die Konkurrenz hat gepunktet. Gemen hat noch zwei Spiele mehr, Heiden ist fünf Punkte weg. Wenn jemand noch heftig ausrutscht, versuchen wir da zu sein, aber das liegt nicht mehr in unserer Hand.“

TuS: Schulz – Risau, Wiechert, Gausling, Wilpsbäumer – Haliti, Exner (74. Adler) – Hölker, Hagedorn (63. Berentzen), Greshake (63. Schlatt) – Jungfermann

Tore: 1:0 Gerster (6.), 2:0 Ellermann (20.), 3:0 Gerster (33.)

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