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Bezirksliga: Borghorst muss zur Mesumer Reserve

TuS vor Herkulesaufgabe, BFC holt sich Kock

Altenberge/Steinfurt

Alles andere als einfach dürfte die bevorstehende Aufgabe für den TuS Altenberge sein: Am Sonntag bekommt es die Elf von Trainer Dennis Brunsmann mit dem Tabellenzweiten Ibbenbürener SpVgg zu tun. Der Borghorster FC gastiert zu einer „gefühlten Unzeit“ beim SV Mesum II. Personell legen die Grün-Schwarzen zur Rückrunde übrigens auf einer Position nach.

-mab-

Felix Kemper (l.) hat seine Gelbsperre abgebrummt und steht dem TuS somit am Sonntag wieder zur Verfügung. Foto: Thomas Strack

Die gerade wenig herbstlichen Temperaturen findet Dennis Brunsmann klasse. „Mir reicht es, wenn es Weihnachten knackig kalt ist, ansonsten bin ich ein Freund davon, wenn es durchgehend 20 Grad oder wärmer wäre“, erklärt der Trainer des Fußball-Bezirksligisten TuS Altenberge. Sportlich fühlt es sich für Brunsmann und Co. allerdings eher frostig an: Platz 14 mit nur acht Zähler aus elf Spielen machen im Hügeldorf keinen „heiß“.

„Wir müssen punkten – alleine schon, um den Abstand zum Mittelfeld nicht größer werden zu lassen“, betont der Übungsleiter vor dem Heimspiel gegen die Ibbenbürener SpVgg (Sonntag: 14.30 Uhr). Die Gäste reisen als Zweiter an, was vor allem auf ihre bärenstarke Offensive (45 Tore) zurückzuführen ist. „Die Ibbenbürener haben vorne ein paar richtig gute Leute, und darauf haben wir im Training hingearbeitet“, so Brunsmann. „Ob das jetzt eine Dreier-, Vierer- oder Fünferkette bei uns wird, entscheiden wir noch.“ Förderlich ist da auf jeden Fall, dass die Gelbsperre von Innenverteidiger Felix Kemper abgelaufen ist, und dass sich sein Nebenmann Jan-Bernd Bröker nach Rückenproblemen zurückgemeldet hat.

Für den Borghorster FC wird es am Sonntag schon um 12 Uhr ernst, denn dann wird im Mesumer Hassenbrockstadion das Duell gegen die Reserve des dort beheimateten SVM angepfiffen. „Es würde mich nicht wundern, wenn einige von uns mit Rändern unter den Augen kommen“, spielt Trainer Michael Straube auf die für seine Elf ungewohnt frühe Startzeit hin.

Was den Gästen in dieser Saison fehlt, sind die Kontinuität und die Konsequenz. Die Leistungen seien genau so schwankend wie die Ergebnisse, bemängelt Straube. Defensiv würden sich zu viele individuelle Fehler erlaubt, und offensiv bräuchte man gefühlt sieben Chancen, um einen Treffer zu erzielen.

Zur Rückrunde verstärkt sich der BFC auf der Torwartposition mit Niklas Kock von Borussia Emsdetten. Dieser Transfer war nötig geworden, da sich Frederik Teupen im Winter zum BSV Roxel verabschiedet. Und da Tim Schooß noch Probleme nach seiner Schulteroperation hat, stünde mit Jannik Anselmi nur noch ein Keeper für die zweite Saisonhälfte zur Verfügung, was zu wenig wäre.

„Deshalb haben wir jetzt gehandelt. Ich habe mit Niklas ja bereits früher bei Preußen Borghorst zusammen gearbeitet. Er ist ein gerade auf der Linie extrem starker Mann, der seine Klasse auch schon in der Westfalenliga unter Beweis gestellt hat“, weiß Straube, was er an dem 24-Jährigen hat. In der Vorsaison stand Kock 20 Mal für die Borussen zwischen den Stangen, 2022/23 ist er hingegen noch ohne Punktspieleinsatz geblieben.

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