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Fußball: Marco Töller verlässt den TuS

Viererbande als Nachfolger ?

altenberge

Nach nur einer Saison streicht Marco Töller als Trainer der Reserve des TuS Altenberge die Segel. Die Gründe waren im Vorfeld bereits bekannt. Wie dessen Nachfolge aussieht, ist noch nicht klar geregelt. Fest steht nur, dass die Verantwortung auf mehreren Schultern ruhen soll.

Günter Saborowski

Marco Töller (rundes Bild) hört als Trainer in Altenberge auf. Kapitän Julius Höltje (M.), Max Jürgens, Dominik Adler und Frederik ten Voorde plus ein Fünfter als „Chef“ sollen das Amt übernehmen. Foto: -oet-

Marco Töller hört als Trainer der Reserve des TuS Altenberge zum Ende der aktuellen Saison, die am Montag voriger Woche vom FLVW für beendet erklärt worden war, auf. Sein Nachfolger soll laut Eppi Hammer, der sein Amt als Sportlicher Leiter der Zweiten ebenfalls nicht mehr wahrnehmen wird, eine „Viererbande“ werden, die aus Max Jürgens, Julius Höltje, Dominik Adler und Frederik ten Voorde besteht.

„Wer den Hut aufhaben wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Diese vier sollen gemeinsam oder abwechselnd das Training leiten. Wir wollen die Mannschaft selbst mit in die Verantwortung nehmen. Das kann nur gut sein“, erklärt Hammer das Konzept. Abwechselnd, weil sowohl Dominik Adler als auch Frederik ten Voorde eine C-Jugend trainieren – der eine in Greven (Adler), der andere bei Preußen Münster.

„Auf keinen Fall werden Max oder ich den Hut auf haben. Genau genommen stehen wir in der Hierarchie noch hinter Adler und ten Voorde, denn die haben beide einen Trainerschein. Die Entscheidung, wer letztlich erster Trainer sein wird, steht noch aus“, rückt Julius Höltje, der bislang Kapitän und spielender Co-Trainer war, die Dinge zurecht. „Wir wollen die Verantwortung auf viele Schultern verteilen“, sagt er weiter. Es könne sogar sein, dass ein fünfter oder sechster Name ins Spiel komme. Auf jeden Fall brauche man noch „zwei bis drei Wochen“, bis diese Entscheidung gefallen sei. Einen Kandidaten für das Amt habe man bereits, es müssten jedoch noch einige Modalitäten geklärt werden.

Die Entscheidung, wer als Sportlicher Leiter der Zweiten die Nachfolge von Eppi Hammer antreten wird, steht allerdings. Dietrich Schulze-Marmeling wird es machen.

Dass Marco Töller bereits nach einer Spielzeit in Altenberge seine Sache packen wird, verdankt er einem Jobangebot in Osnabrück. „Es war ja kein Geheimnis, dass ich mich eventuell früher aus Altenberge verabschieden muss, weil ich ein Praktikum bei einer dortigen Unternehmensberatung mache“, sagt Töller, der im Bereich Sportmanagement aktuell seinen Master absolviert. Die coronabedingte Unterbrechung der Saison habe die Doppelbelastung Praktikum-Trainertätigkeit erleichtert. Er hätte gerne als Coach beim TuS weitergemacht, aber die Pendelei zwischen Altenberge und Osnabrück würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

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