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Frauen-Bezirksliga: Galaxy Steinfurt beendet in Metelen die Negativserie

Zwei interessante Eigentore beim Langenhorster Sieg

Kreis Steinfurt

Die SpVgg Langenhorst/Welbergen hat die Pole Position verteidigt. Beim TuS Altenberge erkämpfte sich der Spitzenreiter einen 3:2-Erfolg. Niederlagen gab es für die SG Horstmar/Leer und den FC Matellia. Die Metelenerinnen verloren ausgerechnet gegen ein Team, das viele schon abgeschrieben hatten.

Von und

Corinna Rüschoff (M.), von Lara Kleimann (r.) ansonsten gut bewacht, besorgte in der 32. Minute den wichtigen Langenhorster Treffer zum 2:2. Der brachte die SpVgg ins Spiel zurück. Foto: Thomas Strack

Die SG Horstmar/Leer hat nach fünf erfolgreichen Spielen ihre erste Niederlage kassiert, ausgerechnet gegen den Tabellenachten SG Holtwick/Legden, die Trainer Stefan Schwarthoff als unnötig bezeichnete. Der TuS Altenberge und Trainer Jürgen Albrecht mussten gegen den Ligaprimus aus Langenhorst und Welbergen ebenfalls in eine Niederlage einwilligen, die diesmal nach den Worten des Trainers als „unglücklich“ bezeichnet werden kann – allerdings nicht wegen zweier Eigentore.

TuS Altenberge - SpVgg Langenhorst/W.   2:3 (2:2)

Ein „hart umkämpftes Spiel“ mit „zwei interessanten Eigentoren“ sahen die Trainer Jürgen Albrecht und Marc Bethge (SpVgg) am Sonntag im Sportpark Großer Berg. „Es war kein schönes Spiel. Altenberge hat viel Langholz gespielt“, sagte Bethge nach der Partie, fand aber die beiden Eigentore von Lara Kleimann und Jane Gesenhues interessant. Jürgen Albrecht beklagte am Ende, dass Langenhorst, vor allem beim dritten Treffer, cleverer gewesen sei.

Nach der Führung für die SpVgg durch Kleimanns Eigentor (10.), eine Bogenlampe, die von ihrer Fußspitze ausging, erzielte Shanice Lüttecke per Elfmeter nach Foul von Gesenhues den Ausgleich (22.) Sechs Minuten später war Gesenhues mit einem Eigentor für den TuS erfolgreich, als sie nach einer Flanke unglücklich im Wege stand. Corinna Rüschoff markierte aber noch vor der Pause den 2:2-Ausgleich (32.).

Kurios war der letzte Treffer von Klara Koers. Altenberges Torfrau Kira Fröbrich hatte den Ball an der Seitenauslinie ins Aus geschlagen – und blieb ein wenig zu lange liegen. Eine Langenhorster Spielerin schnappte sich einen im Aus liegenden Ball, der, so Albrecht, der aber kein Spielball gewesen sei, führte den Einwurf aus, und Koers schob die Kugel ins leere Tor zum 3:2 ein. „Da haben wir uns dumm angestellt“, urteilte Albrecht.

SG Holtwick/Legden - SG Horstmar/Leer        3:2 (0:1)

Glücklich war Stefan Schwarthoff über die Niederlage seiner Frauen nicht, einen Vorwurf wollte er ihnen aber auch nicht machen: „Solche Spiele gibt es halt mal.“ Zweimal geführt und trotzdem verloren, denn mit einem Distanzschuss erzielte Franziska Blömer die Führung (14.), die Anna Isfort direkt hätte ausbauen können. „Nach der Pause machte Legden dann mehr Druck und kam besser ins Spiel, arbeitete aber meist nur mit langen Bällen“, so Schwarthoff, der in der 50. Minute das 1:1 durch Jule Wortmann mitansehen musste. Meike Kreimer schoss nach Zuspiel von Sandra Thiemann vier Minuten später die erneute Führung für die Auswärtsmannschaft, aber als die großgewachsene Vera Hackenfort eingewechselt worden war, bekam Horstmar/Leer Probleme. Hackenfort markierte nach einer Ecke das 2:2 (64.), dem Pia Horstmöller, erneut nach einem langen Pass aus der Abwehr, vier Minuten vor dem Ende noch das 3:2 folgen ließ. „Nach dem 2:2 hatten Isfort und Kreimer noch zwei gute Möglichkeiten“, berichtete Schwarthoff. Eingebracht haben diese jedoch nichts mehr.

Matellia Metelen - FC Galaxy Steinfurt          1:2 (0:1)

Ein überraschendes Ende nahm die Begegnung zwischen der Matellia und dem FCG. Nach vier Niederlagen in Serie und 13 sieglosen Partien punktete der Tabellenletzte mal wieder dreifach. „Endlich. Für den Klassenerhalt kommt das wahrscheinlich zu spät, aber die Mädels haben sich trotzdem gefreut wie die Schneeköniginnen“, berichtete Trainer Hennes Jerzinowski.

Dessen Elf war durch Anni Bauland in Führung gegangen (15.). „Wir waren in der ersten Halbzeit völlig von der Rolle“, gestand Metelens Stefan Okon ein. Nach dem Wiederanpfiff wurde seine Mannschaft besser und kam durch Fabienne Iking zum 1:1 (80.) Fünf Minuten später unterstrich Betül Khatatba ihre Klasse: Nach einer Flanke von Bauland nahm die Galaxy-Mittelstürmerin den Ball mit der Brust an und vollendete gekonnt zum Siegtreffer.

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